Interessante Social Media Posts erstellen

Wie kreierst Du interssante Social Media Postings?

Interessant, dass diese Frage gerade jetzt kommt, denn noch vor einem Monat hätte dieser Beitrag wohl ganz anders ausgesehen.

Warum? Weil erst letzten Monat ein Update auf meiner Hauptplattform Instagram ausgerollt wurde.

Und da ihr dieses Thema auf Instagram gewählt habt weiß ich, ihr seid dort auch unterwegs.

Bevor wir dazu kommen, was das heißt und was passiert ist, schauen wir uns mal die Basics an.

Was ist ein „interessantes“ Posting?

Es gibt zwei Faktoren die beeinflussen, ob dein Posting als interessant eingestuft wird oder nicht:

Deine Zielgruppe und der Algorithmus.

Der Algorithmus findet in der Regel das interessant was deine Zielgruppe interessant findet.

Wenn wir jetzt mal auf Instagram bleiben heißt das, dass Postings mit denen viele Menschen interagieren vom Algorithmus als interessant und relevant eingestuft werden.

Interaktionen sind Dinge wie Kommentare, Likes oder wenn die Menschen bei deinem Post auf teilen oder speichern klicken.

Das zeigt dem Algorithmus, dass dein Beitrag für deine Follower interessant ist und er zeigt den Beitrag dann noch mehr Menschen, was also zu mehr Reichweite für deinen Beitrag und damit wieder zu mehr Interaktionen führt.

Eine Aufwärtsspirale also.

Warum ist das nicht alles?

Es heißt ja immer: mache tolle Posts die deine Zielgruppe abholen und der Algorithmus belohnt dich mit mehr Reichweite.

Jein, sag ich dazu.

Ja das stimmt zwar schon, aber auch der Algorithmus hat so sein Eigenleben, wie ich jetzt selbst festgestellt habe.

Wie erwähnt wurde letzten Monat ein Update ausgerollt, dass auch den Instagram Algorithmus beeinflusst hat.

Und ich konnte sehen wie meine Reichweite und meine Interaktionen auf meinen Account eine Bruchlandung machten.

Vielleicht ging es dir auch so und Du wusstest gar nicht, was passiert ist.

Meine Beiträge erreichten plötzlich nur mehr 1/3 so viele Menschen wie vorher und es interagierte auch kaum wer: wenig Likes, so gut wie keine Kommentare. Nur das Speichern und Teilen wurde noch genutzt.

Dass meine Beiträge für meine Zielgruppe interessant sein müssen, ist klar. Aber ich denke nicht, dass fast meine gesamte Zielgruppe plötzlich eines Tages aufgewacht ist und sich dachte: die Beiträge von inspirited books finde ich ab heute nicht mehr interessant.

Also ganz ehrlich: da spielt das Algorithmus Update mit rein, denn mein Content hatte sich nicht plötzlich verändert. Nur das Update war neu.

Was heißt das?

Ich bin deshalb, spätestens seit diesem Zeitpunkt davon überzeugt, dass „kreiere interessanten Content für deine Zielgruppe“ nur die halbe Miete ist.

Gewisse Dinge werden vom Algorithmus also grundsätzlich bevorzugt oder benachteiligt – erstmal egal wie die Leute darauf reagieren. Das kommt erst danach.

Denn wie sind sonst wohl die Beiträge von so vielen Leuten in den Keller gerasselt?

Ich bin nicht allein und Du merkst vielleicht auch, dass es momentan nicht mehr so gut läuft. Manche Accounts sind hier mehr betroffen oder weniger. Je nachdem wie Algorithmus-konform sie vorher schon waren.

Instagram hat angekündigt: sie wollen sich zu einer Video-Plattform eintwickeln á la Tiktok. Auch wenn Tiktok vielleicht nicht unbedingt namentlich erwähnt wurde, aber wir wissen was gemeint ist.

Video-Content wird vom Algorithmus daher generell bevorzugt und belohnt, wie zB mit mehr Reichweite für Reels.

Also Reels werden gleich mal grundsätzlich bevorzugt – egal wie dein Reel ankommt. Wenn er gut ankommt, kommt das beim Algorithmus nochmal für mehr Reichweite oben drauf.

Das ist übrigens auch bei allen neuen Features in der Regel bei Instagram so: sie werden bevorzugt ausgespielt.

Nun, wie der Algorithmus genau funktioniert, darüber kann nur spekuliert werden. Aber ich bin aufgrund meiner Erfahrung die ich jetzt gemacht habe und die viele andere auch gerade machen, überzeugt: es kommt nicht nur auf deinen Content an, sondern auch dass Du Instagram das gibst, was sie haben wollen, nämlich: Video-Content.

Bzw. Content der die Menschen so lange wie möglich auf der Plattform hält und das ist bei einem Video eher der Fall wie bei einem Foto. Weil es einfach länger dauert, es anzusehen.

Was nun?

Interessanter Instagram Content ist also ein Beitrag den sowohl deine Zielgruppe toll findet, was sie dadurch zeigt, dass sie damit interagiert. Das belohnt auch wieder der Algorithmus und spielt den Beitrag mehr Leuten aus.

Auf der anderen Seite, nutze auch Formate die interessant für Instagram sind und die Leute solang wie möglich auf der Plattform halten wie zB Reel-Formate.

Dein Content muss also deiner Zielgruppe und dem Algorithmus gefallen.

Aber bedenke immer: deine Zielgruppe ist wichtiger – denn das sind die echten Menschen, das andere ist nur ein Computer.

Finde daher die richtige Balance – es macht keinen Sinn, alles nur nach dem Algorithmus zu machen und dabei die Menschen zu vergessen, die Du eigentlich erreichen willst.

Woher weißt Du, ob ein Post interessant ist?

Ganz einfach: indem Du dir die Zahlen ansiehst.

Ja ich weiß, viele machen das nicht so gerne. ;D

Aber wenn Du wirklich systematisch wachsen willst mit deinem Account, ist das unerlässlich.

Setze dich dafür zumindest einmal pro Monat hin und sieh dir jeden einzelnen Beitrag an.

Notiere dir hier die Zahlen der Reichweite dieses Beitrags und die Anzahl der Interaktionen (Kommentare, Likes, auf speichern geklickt oder geteilt).

Umso höher die Zahlen sind, desto interessanter war dein Beitrag.

Diese Zahlen sind natürlich für jeden unterschiedlich, deshalb macht es nur Sinn, mit deinen eigenen Posts zu vergleichen.

Hat ein Posting überdurchschnittlich viel Reichweite und Interaktionen bekommen dann weißt Du, es ist ein Hit und umgekehrt.

Was machst Du dann?

Keine Statistik bringt etwas, wenn Du daraus dann nichts machst, also sieh dir an was deine Renner und Penner waren.

Sieh dir hier genau an, welches Format es war zB ein Reel, ein Carousel-Post, ein normales Bild,…

Und sieh dir auch an wie die Aufmachung war: war es ein Foto von dir oder von deinem Buch, war es eine Grafik,…

Zu guter Letzt schaust Du auch noch, um welches Thema es sich gehandelt hat: war es ein Blick hinter die Kulissen oder ein Zitat,…?

Mache dann ähnliche Beiträge wie die die gut funktioniert haben.

Wenn die Postings mit Bildern von dir gut ankommen, mache mehr in dieser Optik.

Wenn Reels in Kombination mit Blick hinter die Kulissen gut ankommt, dann mehr davon.

Und die Dinge die nicht gut funktionieren, lässt Du in Zukunft weg.

Bedenke immer, dass ein Posting allein nicht aussagekräftig ist. Mache zumindest drei Postings in dieser Art, damit Du wirklich sicher sein kannst, ob es interssant ist oder nicht, denn einmal kann auch Zufall sein.

Fazit

Das allgemeingültige Geheimrezept gibt es nicht.

Kreiere Content der sowohl deiner Zielgruppe, als auch dem Algorithmus gefällt.

Probiere und teste hier aus und sieh dir regelmäßig deine Zahlen an.

Für den Zugriff auf deine Zahlen und Statistiken brauchst Du auf Instagram einen Unternehmens- bzw. Creator-Account. Falls Du noch einen privaten Account hast, dann kannst Du in ca. 2 Minuten einfach umswitchen.

So: Ich setze mich jetzt auch mal ran an meine Planung, denn jammern, dass sich der Algorithmus geändert hat und jetzt alles doof ist, hilft nicht.

Umdenken, Neues ausprobieren und gucken wie es läuft.

Das dauert zwar manchmal eine Weile, aber ohne Herausforderungen wäre es doch langweilig oder. 😉

Gut, dann setze ich mich jetzt mal an meinen ersten selbstgedrehten Reel und bin gespannt was meine Follower und der Algorithmus dazu sagen werden. 🙂

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