fbpx

Was dein Cover-Designer von dir braucht

Was benötigt ein Cover-Designer von dir, um ein Cover zu erstellen?

Welche Infos musst Du als AutorIn einem Cover-Designer zur Verfügung stellen, was wird alles von dir benötigt?

Muss der Designer das Script lesen oder eine Zusammenfassung? Kannst Du einfach die Füße hochlegen oder gibt es auch etwas, dass Du tun musst, damit dir dein Cover-Designer helfen kann?

Ja, es gibt ein paar Dinge zu tun!

Was Du tun kannst, damit Du auch ein Cover erhältst, mit dem Du rundum zufrieden bist und das deine Geschichte optimal widerspiegelt, hast Du bereits im vorherigen Blogartikel erfahren. Du hast ihn noch nicht gelesen? Dann hol das gleich hier nach!

Doch was gibt es darüber hinaus zu beachten?

Der Cover-Designer wird dich natürlich nach allem fragen, was er braucht, aber Du kannst dich mit dieser Liste schon einmal vorab vorbereiten:

Deine Anfrage

Natürlich musst Du erst einmal wissen, was Du willst, damit der Designer weiß, was er oder sie überhaupt für dich tun soll.

Gib gleich an ob Du ein Print, ein eBook oder Werbemittel und wenn ja welche benötigst.

Wenn Du noch nicht alles genau weißt und vielleicht noch am überlegen bist, kannst Du dies auch gerne sagen. Vor allem Werbemittel kannst Du später immer noch ergänzen. Aber wenn Du es gleich bekannt gibst, kann es dein Desiger gleich beim Angebot berücksichtigen und Du weißt von Anfang an, welche Kosten auf dich zukommen.

Deine (Kontakt-)Daten

Für die Rechnungserstellung benötigt dein Designer auch ein paar Daten von dir wie Name, Adresse etc. Dies sind Pflichtangaben auf Rechnungen und deshalb notwendig.

Darüber hinaus ist es immer sinnvoll mehr als nur eine Kontaktmöglichkeit zur Verfügung zu stellen. Wenn die E-Mail mal nicht funktioniert, ist es immer gut eine Ausweichmöglichkeit zu haben, sonst wunderst Du dich am Ende vielleicht, warum sich dein Designer nicht mehr bei dir meldet.

Die Texte

Zu den harten Fakten gehört natürlich auch das Offensichtliche: welchen (Sub-)Titel hat dein Buch, wie lautet der Autorenname der drauf soll und bei den Prints gehört selbstverständlich auch der Klappentext dazu.

Wenn noch weitere Texte wichtig sind wie zum Beispiel die Angabe des Genres, der Bandzahl oder ein Logo auf das Buch soll, gib deinem Designer auch das bekannt.

Am besten hast Du diese Infos schon griffbereit, bevor der Designer mit dem Entwurf beginnt. Falls nicht, ist zumindest der Titel am Wichtigsten, da dieser einen Hauptbestandteil des Covers ausmacht – deshalb sollte dieser vor dem ersten Entwurf schon feststehen.

Die Maße

Essentiell für den Designer sind natürlich die Buchmaße. Welche Höhe und Breite hat dein Buch?

Folgende Maße muss dein Coverdesigner kennen:

Bei eBooks in Pixel (px):

Breite und Höhe

Bei Prints in Millimeter (mm):

Breite und Höhe

Buchrückenbreite

Beschnittrand/Anschnitt

Bei Hardcovern mit Umschlag die Klappenbreite

Die benötigte Auflösung (ppi/dpi) sowie den Farbmodus (RGB/CMYK) und das optimale Format (pdf, jpg,…) kennt dein Designer in der Regel – wenn dir diese Begriffe unterkommen, musst Du dich grundsätzlich nicht damit beschäftigen oder diese Infos explizit weitergeben, es sei denn dein Designer fragt dich oder Du hast spezielle Anforderungen die von der Norm abweichen.

Aber wo findest Du die Information zu den Maßen und Angaben überhaupt? Das findest Du alles auf der Seite deines Selfpublishing-Anbieters bei dem Du dein Buch veröffentlichst. Dort kannst Du auch die Breite deines Buchrückens usw. ausrechnen.

Gib deinem Cover-Designer auch bekannt, bei welchem Anbieter Du veröffentlichst. Gerade bei den eBooks musst Du dann nicht mühevoll nach den Maßen suchen, die kennt dein Designer häufig schon.

Bei den Prints musst Du jedoch immer die Maße zur Verfügung stellen, da es in der Regel unterschiedliche Buchgrößen (Formate) gibt und die Buchrückenbreite von der Seitenzahl abhängig ist. Gib deinem Designer trotzdem den Anbieter bekannt, denn damit kann der Designer selbst auf weitere für ihn wichtige Informationen und Unterlagen zurückgreifen, ohne dass Du dich darum  kümmern musst.

Falls Du deinen Anbieter später doch noch wechseln möchtest, gib deinem Designer Bescheid, denn häufig muss dann am Buchformat noch einmal etwas geändert werden.

Im Idealfall kennst Du alle Abmessungen und deinen Wunschanbieter bereits vor dem Start des Covers. Falls nicht, gib deinem Designer vorab Bescheid.

Die Geschichte

Damit das Cover deine Geschichte optimal repräsentiert und auch bei deiner Zielgruppe ankommt, solltest Du dir bereits Gedanken zu deiner Zielgruppe und deinem Genre gemacht haben.

Das ist wichtig, damit sich am Ende auch dein Wunschleser vom Cover angesprochen fühlt.

Doch am allerwichtigsten ist natürlich deine Geschichte. Der Designer braucht nicht dein gesamtes Script oder ein ausgefeiltes Exposé.

Aber versuch ihm bzw. ihr deine Geschichte greifbar zu machen. Erzähl etwas zum Setting, den Charakteren, der Stimmung, wichtigen Ereignissen, der Handlung im Allgemeinen oder was dir sonst noch einfällt, das dir wichtig erscheint.

Der Designer stellt dir dazu meist selbst wichtige Fragen. Nimm diese auch genau und dir auch Zeit beim Antworten. Umso besser dein Designer deine Geschichte versteht, umso passender wird dann auch das Cover.

Du musst keinen Roman dafür verfassen, aber bitte auch keine Stichworte. Nimm die Fragen ernst und fülle alles sorgvoll aus, denn es geht schließlich um dein Geld und dein Buch.

Deine Wünsche

Häufig kommt die Frage: muss ich denn Vorstellungen zum Cover haben?

Nein, musst Du nicht. Egal ob Du überhaupt keine Vorstellungen zum Cover hast oder schon sehr genau weißt, was Du willst – oder irgendwas dazwischen, alles ist in Ordnung.

Wichtig ist nur, dass Du deinem Designer sagst, welche Wünsche und Vorstellungen Du hast und auch sagst, was Du überhaupt nicht möchtest.

Der Designer kann nicht Gedankenlesen. Logisch, denkst Du dir jetzt vielleicht, aber oft ist das gar nicht so leicht.

Wenn Du deinem Designer sagst, Du möchtest die Farbe Blau, nimmt dein Designer vielleicht Dunkelblau, weil es zur Story, Stimmung und zum Design passt, aber Du bist dann mit dem Entwurf nicht ganz zufrieden, denn Du hattest eher etwas Hellblaues im Kopf.

Das ist an sich nicht schlimm, aber Du verstehst: Blau ist nicht gleich Blau. Sei mit deinen Angaben also so genau wie möglich, damit der Designer gleich weiß, was Du meinst.

Gib deshalb auch an, was Du generell oder bei diesem Cover nicht haben möchtest. Zum Beispiel möchten manche AutorInnen nicht, dass die Protagonisten abgebildet werden. Wenn Du das aber nicht von Anfang an sagst, weiß dein Designer das nicht und macht dann vielleicht genau das, was Du nicht wolltest.

Nimm das Briefing also ernst, selbst wenn Du noch keine genauen Vorstellungen hast. Auch Vorlieben zu nennen ist okay oder Bilder zu senden, deren Farben, Stil oder Motive Du dir in dieser Art auch für dein Cover vorstellen kannst.

Egal was Du machst, versuche deinem Designer bestmöglich zu vermitteln, was Du möchtest und was nicht. Er bzw. sie kann nur mit dem arbeiten was Du an Infos gibst.

Und zu guter Letzt

Für eine gute Zusammenarbeit sei stehts zuverlässig und freundlich. Halte dich an Termine und Absprachen, denn genau das erwartest Du auch von deinem Designer.

Wenn Du einen Termin mal nicht halten kannst, gib zumindest rechtzeitig Bescheid. Das gehört dazu und habe auch Verständnis, dass wenn Du Sachen später anlieferst, dein Designer auch den Entwurf erst später liefern kann.

Wichtig ist immer eine offene und freundliche Kommunikation, denn dann wissen beide Seiten woran sie sind und fühlen sich wohl und das ist schließlich die Basis für jede gute Zusammenarbeit. 🙂

 

Du möchtest keine Artikel mehr verpassen und mehr zu diesem Thema erfahren? Dann trage dich für meinen Newsletter ein!

Zum Newsletter

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

code