So finden dich deine Leser 3

Social Media Teil 3

Facebook-Profil Einrichtung

Wenn Du noch kein Facebook-Profil erstellt hast, dann sieh dir zuerst hier meinen letzten Artikel an.

So, Du hast nun also dein Facebook-Profil erstellt und kannst mit der Einrichtung beginnen. Ich empfehle dir, diese Einrichtungen am Computer und nicht am Handy vorzunehmen. Am Computer hast Du einfach eine bessere Übersicht und auch mehr Auswahl- und Einstellungsmöglichkeiten als am Handy.

Profil- und Titelbild

Was zuerst ins Auge fällt, sind das Titel- und Profilbild. Wenn Du nicht so kamerascheu bist wie ich, empfiehlt es sich beim Profilbild ein schönes Foto von dir zu verwenden. Klicke einfach auf das Profilbild um ein Bild von dir vom Computer auszuwählen und hochzuladen.

Am besten eignet sich ein quadratisches Bild. Hast Du ein solches nicht zur Hand, ist das auch in Ordnung. Wenn Du das Bild hochlädst, kannst Du es direkt in Facebook zuschneiden und den gewünschten Bildausschnitt auswählen.

Facebook hat sich hier etwas an Instagram angelehnt und das Profilbild wird nicht mehr eckig, sondern in Kreisform angezeigt.

Nun folgt das große Titelbild. Hier kannst Du eine schöne Zusammenstellung deiner Werke präsentieren oder ein schönes Imagebild deines aktuellen Buches, ein Foto vom Schreiben, ein Bild aus deinem Garten, von deiner letzten Reise oder was Du auch immer gerne oben auf deinem Facebook-Profil präsentieren möchtest.

Für das Titelbild eignet sich am besten ein querformatiges Bild. Du siehst bereits auf Facebook, dass von einem normalen Foto wahrscheinlich unten und/oder oben etwas weggeschnitten werden wird. Doch das ist nicht alles.

Was Du vor allem auf dem Computer nicht sehen kannst ist, dass das Titelbild auf dem Handy auch rechts und links noch um einiges abgeschnitten wird. Achte deshalb darauf, dass sich das Hauptmotiv mittig befindet. Auch beim Titelbild kannst Du beim Hochladen, wie beim Profilbild, wieder deinen gewünschten Bildausschnitt auswählen, sollte dein Bild größer, als der vorhandene Platz sein.

Denk daran, das Facebook-Profil ist dein „privates“ Profil. Auf deiner Facebook-Seite zeigst Du dich dann deinen Lesern offiziell als AutorIn. Dein Facebook-Profil kann hier also ruhig auch privatere (aber nicht zu private, es ist immer noch das Internet 😉 ) Bilder von dir enthalten und muss nicht zwangsweise irgendetwas mit dir als AutorIn zu tun haben.

Überlege dir deshalb am besten bereits im Vorfeld wie Du dich auf deinem Facebook-Profil präsentieren möchtest. Den Unterschied zwischen Facebook-Profil und Facebook-Seite und warum Du am besten beides verwendest, findest Du im vorherigen Blog-Artikel.

Einstellungen deines Profils

Der nächste und wohl wichtigste Schritt ist, dass Du alle  Einstellungsmöglichkeiten deines Profils durchgehst. Hier kannst Du bestimmen, wer deine Postings oder deine persönlichen Daten wie zum Beispiel deinen Geburtstag sehen darf.

Wirf zuerst einen Blick in die „allgemeinen“ Einstellungen und kontrolliere ob Name, Benutzername und Kontaktdaten und weitere bereits vorhandene Informationen dort für dich in Ordnung sind und ändere sie gegebenenfalls.

Wirf auch unbedingt einen Blick auf die Sicherheitsinformationen. Hier kannst Du deine Passwörter verwalten und weitere Sicherheitseinstellungen wie eine zweistufige Authentifizierung vornehmen oder einen Kontakt hinterlegen, der dir hilft, wenn Du dich mal aus deinem Konto aussperrst.

Eine der wichtigsten Einstellungen sind deine Privatsphäre-Einstellungen. Gehe hier alle Punkte durch und stelle ein, wer was von dir sehen darf.

Wirf auch einen Blick auf Chroniken, Markierungen und Überprüfung. Dies ist wichtig, um die Kontrolle über bestimmte Inhalte zu erlangen. Darf jemand auf deinem Profil etwas posten? Ist es in Ordnung wenn dich jemand auf einem Foto markiert und wer kann das sehen?

Sieh dir auch die Benachrichtigungseinstellungen an, um zu bestimmen wann und wie Du von Facebook benachrichtigt wirst. Wann darf dir Facebook eine E-Mail senden? Soll Facebook dich erinnern, wenn jemand Geburtstag hat?

Wirf auch noch einen Blick auf die öffentlichen Beiträge und stelle ein, wie Personen öffentlich mit dir interagieren können. Wer kann zum Beispiel deine öffentlichen Beiträge kommentieren oder deinem Profil folgen.

Dies sind für dein Facebook-Profil die aktuell wohl wichtigsten Einstellungen. Ich empfehle dir jedoch, Punkt für Punkt alle Kategorien (auch die die ich nicht speziell genannt habe) in den Einstellungen durchzugehen, um sicherzustellen, dass alles korrekt nach deinen Wünschen und Bedürfnissen eingerichtet ist.

Wirf auch einen Blick auf die News-Feed-Einstellungen, um zu entscheiden, welche Inhalte Du in deinem Facebook-Feed bevorzugt sehen willst.

Auch wenn deine Einstellungen nun abgeschlossen sind, schau auf jeden Fall regelmäßig wieder rein. Facebook nimmt hier häufig Änderungen, Umstellungen oder Updates vor, die gegebenenfalls deine bereits getätigten Einstellungen wieder verändern können.

Kontrolliere also immer wieder ob alles noch so eingestellt ist, wie Du es haben möchtest. Ich empfehle dir das zumindest nach jedem größeren Facebook Update zu tun. Eine allgemeine monatliche Kontrolle dazu wäre optimal.

Befülle dein Facebook-Profil

Unter „Info“ kannst Du nun persönliche Informationen angeben. In deinen Einstellungen hast Du bereits bestimmt, wer diese Informationen dann letztendlich sehen kann – nur Du, deine Freunde oder jeder.

Gib hier nur Informationen an, die Du auch mit dem Internet teilen möchtest. Auch wenn Du die Einstellungen festlegst, dass diese Informationen nur Du oder deine Freunde sehen dürfen, Facebook kennt diese Informationen trotzdem.

Entscheide selbst ob es okay für dich ist, wenn Facebook diese Informationen über dich sammelt. Diese werden unter anderem von Facebook dafür verwendet, für dich passende Werbeanzeigen auszuspielen. (Keine Sorge, auch ohne Angabe von Informationen wirst Du nicht drum herumkommen Werbung zu sehen. ;)).

Facebook Seiten-Einrichtung

Bei der Einrichtung deiner Seite gehst Du ganz ähnlich vor. Lade wie beim Facebook-Profil beschrieben auch hier ein Profil- und ein Titelbild hoch. Profil und Seite sehen was das betrifft, fast gleich aus. Auf der Facebook-Seite verdeckt das Profilbild jetzt keinen Teil des Titelbildes mehr, was beim Profil nach wie vor der Fall ist.

Die Bildgrößen sind jedoch gleich und auch die Auswahl eines passenden Bildausschnitts beim Hochladen ist hier möglich. Beim Profilbild empfehle ich dir wieder, entweder ein Foto von dir zu nehmen oder dein Logo, falls Du eines hast.

Falls Du dich beim Profilbild für ein Bild von dir entschieden, aber auch ein Logo oder einen Schriftzug deines Autorennamens hast, kannst Du diesen auch für das Titelbild verwenden. Oder Du nimmst deine bisherigen Werke, ein schönes Imagebild deines aktuellen Buches oder andere kreative Ideen als Titelbild. Falls Du keine Idee hast, kannst Du auch auf andere Autorenseiten schauen, was die so verwenden. Tue das jedoch nur zur Inspiration und nicht um fremde Bilder zu kopieren und selbst zu verwenden.

Auf der Facebook-Seite kannst Du eine Art kleinen Steckbrief mit Text und Bildern verfassen. Erzähle hier gerne etwas mehr über dich und deine Arbeit.

Irritierender Weise wird dieser „Steckbrief“ Facebook-Story genannt. Dies nicht mit den Facebook-Storys verwechseln die als Postingart, ähnlich wie auch bei Instagram, fungieren.

Deshalb nenne ich es lieber Steckbrief, damit es nicht zu Verwirrungen kommt.

Facebook-Seiten Einstellungen

Die Facebook-Seite bietet dir noch weit mehr Einstellungen als das Facebook-Profil. Deine Facebook-Seite ist deine öffentliche Facebook-Seite auf der Du dich als AutorIn präsentierst. Es muss und soll hier nicht steif, langweilig und gespitzt zugehen, aber sei professionell.

Damit alles seinen richtigen Gang geht, wirf zuerst mal einen Blick in die Einstellungen. Gehe auch hier, ähnliche wie beim Facebook-Profil, am besten jede einzelne Einstellungsmöglichkeit durch.

Stelle auf jeden Fall sicher, dass deine Seite auch öffentlich sichtbar ist, sonst kann dich keiner finden. Diese Einstellung findest Du im Reiter „Allgemein“. Entscheide dich auch ob Besuchereinträge möglich sein sollen. Also ob Personen die deine Seite besuchen dort auch etwas posten können oder nicht. Weitere wichtige Einstellungen sind das Teilen von Beiträgen und Stories, Einstellungen zu Nachrichten, Markierrechte und diverse Einschränkungen (Alters- oder Landesbeschränkungen,…).

Stelle auch hier wieder die Benachrichtigungen ein, damit Du über alle wichtigen Dinge informiert wirst. Aktiviere und Deaktiviere alle Einstellungen nach deinen Belieben.

Falls Du nicht der oder die Einzige bist, die deine Facebook-Seite verwaltet, kannst Du unter „Rollen für die Seite“ Einstellungen für weitere Personen und deren Bearbeitungsrechte vornehmen.

Klicke dich auch durch alle anderen Reiter, ob es hier noch wichtige Einstellungen für dich gibt.

Wirf auch einen Blick auf die „Seiteninfos“ und fülle dort alles Wichtige aus. Doch es ist nicht nur wichtig, dass Du hier etwas über dich erzählst und Kontaktmöglichkeiten anbietest – vergiss auf gar keinen Fall ein Impressum und eine Datenschutzrichtlinie zu hinterlegen.

Impressum und Datenschutzrichtlinie

Diese beiden Dinge kannst Du einfach von deiner Website übernehmen, sofern Du eine hast. Du verarbeitest keine Daten und brauchst deshalb keine Datenschutzrichtlinie, denkst Du vielleicht? Laut aktuellem Stand (ich bin kein Anwalt und kann keine Rechtsauskunft geben, alle Angaben deshalb ohne Gewähr) bist Du als Facebook-Seitenbetreiber und das bist Du, wenn Du eine Facebook-Seite erstellst, mitverantwortlich für die Datenverarbeitung auf Facebook. Du hast, aber keinen Einfluss auf die Daten die Facebook erhebt? Ja, aber das spielt keine Rolle. Für alle Daten die Facebook von Personen verarbeitet, die auf deine Facebook-Seite kommen oder die Du zu Facebook führst, bist Du mitverantwortlich.

Allein deshalb brauchst Du eine Datenschutzrichtlinie, die auch einen Passus zu genau diesen Daten enthält. Du musst über deine Mitverantwortung aufklären, darüber welche Daten erhoben werden, wie sie erhoben werden, wofür sie erhoben werden, was damit passiert, welche Rechte der Betroffene hat etc. Und dies musst Du einfach verständlich wiedergeben.

Lies dir deshalb die dazugehörigen Facebook-Richtlinien durch und erkläre diese und alle weiteren wichtigen Punkte in eigenen Worten. Verlinke auch zu den ursprünglichen Facebook-Seiten mit diesen Informationen wie zu den Facebook Cookie-Richtlinien, Datenschutzinformation, Nutzungsbedingungen etc.

Ja das Thema klingt ein bisschen abschreckend, aber es ist wichtig und muss gewissenhaft erledigt werden. Wenn Du überfordert bist, hol dir Hilfe von einem Profi oder recherchiere gut im Internet. Hilfestellungen oder sogar Mustertexte sind seit DSGVO (=Datenschutzgrundverordnung die im Mai 2018 in Kraft trat) wie Pilzchen aus dem Boden geschossen. 🙂

Und wie war das mit dem Impressum? Auch Facebook-Seiten (oder auch Profile) müssen über ein Impressum verfügen, sofern Sie nicht rein privat sind. Dabei spielt es keine Rolle ob Du eine Privatperson bist oder ein Unternehmen hast.

Du präsentierst auf Facebook deine Bücher und willst sie folglich auch verkaufen. Damit giltst Du als geschäftsmäßig bzw. betreibst deine Facebook-Seite kommerziell und fällst in die Impressumspflicht. Selbst wenn Du keine Gewinnerzielungsabsicht hättest (und ich gehe davon aus, dass Du sie hast), kannst Du in die Impressumpflicht fallen. Darunter fallen nämliche alle „nachhaltigen“ Tätigkeiten (ja ein sehr dehnbarer Begriff). Deshalb sind auch viele Blogs betroffen, auch wenn die Blogger gar kein Geld damit verdienen.

Ins Impressum gehören grundsätzlich:

  • Vor- und Nachname des Betreibers, Firmenname falls vorhandnen 
  • ladungsfähige Anschrift (kein Postfach)
  • ein weiterer schneller, unmittelbarer Kommunikationsweg (z.B. Telefonnummer empfohlen)
  • Weitere Kontaktdaten (E-Mail,…)
  • Bei Unternehmen: Rechtsform und Vertretungsbefugnis
  • USt-ID, Firmenbuchnummer, Registergericht und Registernummer, Aufsichtsbehörde falls vorhanden
  • besondere Angaben (für bestimmte Berufe)
  • und eventuell Weiteres…. 

Wie gesagt, ich bin kein Anwalt – alle Informationen und Angaben ohne Gewähr. 😉 Im Internet findest Du jedoch viele Anleitungen und auch Generatoren mit denen Du dein Impressum erstellen kannst.

Wichtig bei Impressum und Datenschutzrichtlinie – wenn möglich immer gleich direkt einbinden und nicht über Verlinkungen. Wenn dies nicht möglich ist, sind auch Verlinkungen okay. Es gilt jedoch immer, dass Impressum und Datenschutzrichtlinie durch nicht mehr als zwei Klicks erreichbar sein müssen und dass man anhand der Verlinkung erkennt, dass man hier zum Impressum bzw. Datenschutz kommt.

Benutzername und Facebook-URL

Auf deiner Facebook-Seite kannst Du unter „Info“ auch deinen Benutzernamen ändern. Ideal ist, wenn Benutzername und Seitenname gleich lauten. Der Benutzername ist jedoch einmalig und darf noch von keinem anderen verwendet werden. Deshalb kann es sein, dass dein gewünschter Benutzername bereits vergeben ist.

Verwende dann einen Benutzernamen der deinem Seitennamen zumindest ähnelt, sodass man trotzdem die Zugehörigkeit erkennt.

Warum den Benutzernamen überhaupt ändern? Der Seitenname ist der Name den Du für deine Seite vergibst, wenn Du sie erstellst. Der Benutzername hingegen, wird von Facebook automatisch generiert und besteht meist aus dem Seitennamen und einer Zahlen und Buchstaben Kombination.

Der Benutzername hängt auch mit deiner Facebook-URL zusammen. Also die Adresse unter der deine Facebook-Seite erreichbar ist. Wenn Du den Benutzernamen nicht änderst, sieht der Link zu deiner Facebook-Seite ungefähr so aus: www.facebook.com/inspiritedbooks48e65erd=4s58e8or897d?jjldr5

Das ist weder schön noch ideal. Wenn Du den Benutzernamen änderst, ändert sich damit auch deine URL. Ich habe meinen Benutzernamen auf inspirited.books.grafikdesign geändert (nur inspirited books war leider schon vergeben). Aber dadurch sieht mein Facebook-Link nicht mehr so chaotisch aus wie oben sondern einfach so: www.facebook.com/inspirited.books.grafikdesign

Wenn Du also den Link zu deiner Facebook-Seite mal wo schriftlich angeben möchtest wie zum Beispiel auf einer Visitenkarte oder einem Flyer, dann empfiehlt sich auf jeden Fall ein geänderter Benutzername für eine schöne Facebook-URL zu deiner Facebook-Seite.

Wie es weiter geht

Im nächsten Beitrag widmen wir uns dem Thema Erstellung eines Instagram Accounts. Falls Instagram für dich nicht interessant ist, bleib trotzdem dran, denn im übernächsten Artikel folgen Posting-Ideen für Facebook und Instagram. 🙂

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