So finden dich deine Leser 2

1. Social Media Teil 2

Erstellung deines Facebook Accounts

Du kennst vielleicht meine Facebook-Seite, wirfst einen Blick auf meine Posts und Follower und fragst dich: was will ich dir eigentlich über Facebook erzählen? Es stimmt, ich kann an dieser Stelle nicht mit beeindruckenden Zahlen glänzen.

Doch darum geht es hier auch nicht. Ich möchte dir einfach zeigen, wie Du deine Facebook-Seite erstellst, befüllst und welche Möglichkeiten dir Facebook bietet, ganz unabhängig von deiner Größe.

Der Facebook Account für inspirited books ist nicht der Einzige den ich je erstellt habe. Deshalb weiß ich, wie unterschiedlich schnell deine Follower-Zahl wachsen kann – je nachdem was dein Ausgangspunkt ist.

Die Ausgangslage

Ich startete auf Social Media mit einem wohl recht schwierigen Ausgangspunkt und ich denke mir viele von Euch tun das auch – vielleicht auch Du.

Was ist dieser Ausgangspunkt? Keine Bekanntheit, kein Netzwerk, kein Geld. Wenn Du schon Bekanntheit als AutorIn hast, findest Du leichter Follower, denn dich kennen schon Leute und sie folgen dir bestimmt gerne, sobald Sie von deinem Account erfahren.

Falls dich als AutorIn noch niemand kennt, aber Du einen Kreis hast der dir in die Branche reinhilft, hast Du gleich mal einen Grundstamm. Das können Freunde, Bekannte, andere Autoren oder Blogger sein. So hast Du zumindest schon mal ein kleines Netzwerk.

Der letzte Punkt, erklärt sich wahrscheinlich von selbst. 😉 Natürlich kannst Du auch ohne Geld auf Social Media durchstarten – der Dienst ist ja gratis. Aber ohne finanzielle Investition dauert es weitaus länger bist Du Erfolge siehst. Hier heißt es dann also geduldig sein.

Wie schnell Du wachsen möchtest und wie viel Du darin zeitlich und finanziell investieren kannst, liegt ganz bei dir. Je mehr Du investierst, desto schneller geht es natürlich auch. 🙂

Ich will dir hier deshalb keine Anleitung schreiben, wie Du über Nacht zehntausend Follower bekommst – das kann ich auch gar nicht (es sei denn ich würde dir sagen, kauf dir einfach Follower, aber das ist wohl das Absurdeste, dass man tun kann 😉 ). Nein, ich will dir nur die ersten Schritte zu deinem Account zeigen, damit Du einfach mal loslegen kannst und dir ein paar Tipps geben. Der Rest liegt in deiner Hand. 🙂

Facebook-Profil oder Facebook-Seite

Facebook-Profil oder Facebook-Seite – was ist da der Unterschied? Ein Facebook-Profil ist ein privates Profil das eine Person präsentiert. Also zum Beispiel Du als Privatperson.

Eine Facebook-Seite repräsentiert ein Unternehmen, eine Marke oder eine Person des öffentlichen Lebens.

Als AutorIn bist Du wahrscheinlich kein Unternehmer. Du siehst dich vielleicht auch nicht als Marke oder Person des öffentlichen Lebens an. Warum empfehle ich dir trotzdem eine Facebook-Seite anzulegen?

Ich verrate es dir!

Ohne Facebook-Profil geht es nicht

Aktuell kannst Du ohne ein privates Facebook-Profil ohnehin keine Facebook-Seite erstellen. Dies war nicht immer so und vielleicht ändert sich dies auch wieder – wer weiß.

Warum will Facebook, dass Du auch ein privates Facebook-Profil hast? Vielleicht willst Du privat gar nicht auf Facebook sein, sondern nur offiziell als AutorIn.

Ich denke, Facebook will damit sicherstellen, dass sich hinter einer jeden Seite auch ein echter Mensch befindet. Inwieweit das funktioniert, ist zwar eine andere Sache, aber Tatsache ist: Du brauchst eine privates Facebook-Profil um eine Facebook-Seite zu erstellen.

Wenn Du privat jedoch nicht auf Facebook aktiv sein willst, kannst Du dein Facebook-Profil so einstellen, dass Außenstehende es nicht finden können, wenn Du das nicht möchtest.

Warum ein Facebook-Profil allein nicht ausreicht

Wenn Du ohnehin ein Facebook-Profil benötigst, warum dann überhaupt noch eine Facebook-Seite erstellen? Eine Facebook-Seite bietet dir zahlreiche Vorteile, die ein Facebook-Profil nicht hat.

Zum einen können Nutzer deine Facebook-Seite liken und sie so einfach abonnieren. Bei einem Facebook-Profil gibt es ein solches Abonnement bzw. Liken nicht, sondern hier werden Freundschaftsanfragen gesendet, um im Kontakt zu bleiben, bzw. um aktuelle Beiträge zu sehen.

Und diese Freundschaftsanfragen, müssen manuell von dir bestätigt werden. Das bedeutet bei einem Facebook-Profil musst Du jedes Mal reagieren, wenn dir jemand folgen bzw. sich mit dir befreunden möchte. Bei einer Facebook-Seite geht das automatisch ganz ohne dein zutun.

Da Du ohnehin ein privates Profil benötigst, hast Du wahrscheinlich auch dort Facebook-Freunde. Diese Freunde kannst Du dazu einladen, deine Facebook-Seite zu liken. Somit hast Du auch alle interessierten Freunde, auf deiner Seite.

Zwei weitere riesengroße Vorteile der Facebook-Seite: nur mit ihr kannst Du Werbeanzeigen schalten und Statistiken ansehen. Jetzt denkst Du vielleicht, das brauche ich oder will ich gar nicht. Aber glaube mir, Social Media bietet dir damit eine fantastische Möglichkeit recht einfach und mit dem Budget deiner Wahl neue Kunden zu erreichen, Leser zu finden, ein größeres Publikum für deine Veranstaltungen wie Lesungen zu erreichen, dein neues Buch zu präsentieren oder sogar zu verkaufen und vieles mehr.

Doch Werbung bringt nur dann was, wenn Sie auch bei deinen Kunden ankommt. Und damit Du weißt, ob deine Werbung interessant ist, gibt es detaillierte Statistiken. Doch nicht nur für deine Werbeanzeigen, sondern für jedes Posting, jedes Bild, jedes Video, jeden Text den Du veröffentlichst, ja sogar wenn Du nur dein Profilbild änderst, kannst Du sehen, wie das bei deinen Followern ankommt. So weißt Du was interessant für deine Kunden ist und was nicht. Davon profitieren am Ende sowohl Du als auch deine Follower.

Was eine Facebook-Seite sonst noch kann

Des Weiteren ist eine Facebook-Seite etwas anders aufgebaut, als ein Facebook-Profil. Sie bietet dir erweiterte Einstellungsmöglichkeiten für deine Seite, noch mehr Möglichkeiten und Variationen bei deinen Postings und weitere wichtige Dinge wie eine angepasste Info-Seite die Du benötigst um alle rechtlich relevanten Informationen ordnungsgemäß auf deiner Seite zu platzieren.

Natürlich gibt es noch weitere Vorteile wie zum Beispiel das Einbinden von eigenen Tabs und Applikationen, aber da das für dich eher weniger relevant sein wird, gehe ich darauf nicht näher ein.

Du siehst es gibt viele Vorteile die für eine Facebook-Seite sprechen. Wenn Du dich also dafür entscheidest auf Facebook präsent zu sein, dann empfehle ich dir, unbedingt auch eine Facebook-Seite zu erstellen.

Eine Facebook-Seite bietet dir auch zusätzliche Sicherheit und Verwaltungsmöglichkeiten. Dadurch kannst Du zum Beispiel Profis mit der Verwaltung deiner Seite beauftragen, ohne dass Du dabei deine Accountinformationen weitergeben oder befürchten musst, dass ein zweiter auf deinem Account mehr tut als er soll und darf.

Was noch interessant ist, ist dass ihr Euch mit einem zweiten Facebook-Profil auf Eurer Facebook-Seite einklinken könnt.

Der Vorteil von zwei Accounts

Was heißt das genau? Facebook ist ein privates Unternehmen, das Euch eine Dienstleistung zur Verfügung stellt. Facebook kann dein Facebook-Profil jederzeit sperren oder sonst irgendwie ausschließen oder einschränken, weil Du vielleicht unwissentlich gegen eine Richtlinie verstoßen hast oder einfach weil es sich um einen Irrtum oder einen technischen Fehler handelt.

Dagegen ist man nie wirklich gefeit und deshalb schadet es bestimmt nicht ein zweites Facebook-Profil anzulegen und dieses ebenfalls bei deiner Facebook-Seite zu hinterlegen. Sollte mit einem Facebook-Profil mal etwas nicht stimmen, hast Du zumindest über ein zweites noch Zugriff auf deine Facebook-Seite.

Mir selbst ist das zwar auf Facebook noch nie passiert, aber ich kenne andere die schon mal ein solches Problem hatten. Auf Instagram ist mir aber tatsächlich etwas Ähnliches passiert.

Da auf Instagram Benutzernamen nur einmal vergeben werden, wollte ich mir als der Name meines Unternehmens feststand, gleich mal den Benutzernamen auf Instagram sichern und erstellte somit gleich einen Account mit diesem Namen.

Da mein Unternehmen jedoch noch nicht wirklich existierte, habe ich auf diesem Account auch noch nichts getan. Ich wollte nur, dass er einmal da ist und mir den Namen keiner wegschnappen kann, bis es soweit ist. Das war ca. einen guten Monat bevor ich wirklich vorhatte, auf Instagram aktiv zu werden.

Kurz und knapp: als ich dann nach ein paar Wochen loslegen wollte, war mein Account gesperrt worden. Ich weiß nicht genau warum, aber ich glaube aufgrund der Inaktivität wurde der Account als Fake eingestuft und gesperrt. Da Instagram in erster Instanz nicht wirklich einen Support hat, durfte ich mich mit computergenerierten Mails herumschlagen, als ich meinen Account wieder freischalten lassen wollte und der letzte Schritt zur Account-Freischaltung war mir dann doch zu blöd.

Falls dich interessiert, was ich hätte tun müssen: Ich sollte einen computergenerierten Code und ich glaube meinen Benutzernamen sowie echten Namen handschriftlich auf ein Blatt Papier schreiben, und dann ein Foto von mir machen, auf dem das Blatt mit den Informationen sowie meine Hände die das Blatt halten und mein Gesicht zu sehen ist. Das wäre die einzige Möglichkeit um meinen Account wieder freizuschalten.

Und wer weiß, ob der Account dann überhaupt freigeschaltet worden wäre, da es auf dem Account keine Fotos oder Infos gab, die sie hätten abgleichen können, um festzustellen ob ich auch die Person war, die ich behauptete zu sein.

Das habe ich dann gelassen und lieber einen neuen Account erstellt, wodurch ich natürlich selbst meinen Wunschnamen gesperrt hatte und dazu auch noch eine neue E-Mail Adresse brauchte, da die eigentliche E-Mail Adresse mit dem gesperrten Account verknüpft war und somit nicht für den neuen Account verwendet werden konnte. Das war der Moment in dem ich am liebsten mit meinem Kopf auf die Schreibtischplatte geknallt wäre.

Deshalb sage ich dir, Du weißt nie was passiert. Von einem Tag auf dem anderen hast Du plötzlich keinen Zugriff mehr. Das kann dir auch bei aktiven Accounts jederzeit auf jeder Plattform passieren. Deshalb ist es wichtig, dass Du dir mehrere Standbeine aufbaust. Doch dazu später im weiteren Verlauf der Blogserie mehr.

Das Facebook-Profil und die Facebook-Seite als Teamplayer

Facebook-Profil

Neben den soeben genannten Vorteilen, bietet dir eine Facebook-Seite die wichtige Möglichkeit privates und berufliches zu trennen.

Dabei kannst Du entweder ganz strikt sein und auf deinem Facebook-Profil dich so in Ruhe mit deinen echten Freunden und Verwandten verbinden. Dort kannst Du auch privatere Dinge teilen, denn deine gesamte Facebook-Community muss vielleicht nicht unbedingt wissen wo Du wohnst, wann Du auf Urlaub bist oder das lustige Foto von Tante Gertrauds Hochzeit sehen.

Überlege deshalb, mit wem möchtest Du Inhalte deines Facebook-Profils teilen und was möchtest Du dort zeigen? Welche Inhalte dürfen alle sehen und welche nur deine Freunde? Sind deine Facebook-Freunde Menschen die Du im wahren Leben kennst oder nicht?

Entscheide anhand dessen, welche Inhalte Du auf deinem Facebook-Profil zeigst. Wenn dein neues Buch erscheint, ist es natürlich nicht verboten, das auch auf deinem Facebook-Profil mitzuteilen. Ganz im Gegenteil. 😉

Facebook-Seite

Auf deiner Facebook-Seite konzentrierst Du dich dann komplett auf deine Leser und präsentierst dich öffentlich und professionell als AutorIn. Somit kannst Du dein Autorendasein ganz klar von dir als Privatperson trennen und musst keine Angst haben, zu persönliche Dinge der Öffentlichkeit preiszugeben.

Was für dich zu persönlich ist, entscheidest Du jedoch selbst. Wenn Du dich gerne vor der Kamera zeigst und dich selbst, deine Arbeit, deinen Schreibprozess, deine Autorenfreunde, dein Haustier als Schreihelfer oder dein Arbeitszimmer auf deiner Facebook-Seite präsentieren möchtest, ist das natürlich total okay.

Du kannst dich natürlich auch privat zeigen, das macht dich sympathisch und zeigt, dass Du ein echter Mensch bist. Achte jedoch darauf nur „private“ Dinge zu zeigen, die zumindest indirekt etwas mit deiner Arbeit als AutorIn zu tun haben und bei denen Du dich vor allem auch wohl fühlst, sie öffentlich deinen Lesern zu präsentieren.

Damit sind also weniger deine Urlaubsfotos gemeint (was natürlich ab und zu auch mal okay ist 🙂 ) sondern viel mehr Dinge die einen Bezug zu deinem Autorendasein haben wie: ein Foto von dir von einer Live-Lesung, Du am Schreibtisch, ein Foto deines Computers während Du gerade am Schreiben bist, ein Bild deines Schreibplans der über deinem Schreibtisch hängt, Du mit dem ersten Druckexemplar deines neuen Buches in der Hand usw.

Du siehst dein Facebook-Profil und deine Facebook-Seite können öffentlich komplett strikt voneinander getrennt sein oder doch irgendwie zusammengehören. Wenn Du auch auf deinem Facebook-Profil Freunde hast, die sich für deine Arbeit als AutorIn interessieren, empfehle ich dir diese laufend einzuladen, deine Facebook-Seite zu liken, um dort darüber auf dem Laufenden zu bleiben.

Wie Du vorgehst um dein Profil und deine Seite zu erstellen

Hier kannst Du dein Facebook-Profil erstellen:

https://www.facebook.com/

Gib einfach deine Daten bei „Erstelle ein neues Konto“ ein und klicke dann auf registrieren. Schon hast Du dein Facebook Profil. Um die Einrichtung des Profils kümmern wir uns im nächsten Blog-Beitrag.

Sobald Du dein Facebook-Profil erstellt hast, kannst Du auch gleich hier deine Facebook-Seite erstellen:

https://www.facebook.com/business/pages

Klicke hier einfach auf „Seite erstellen“ und wähle zwischen „Unternehmen oder Marke“ und „Gruppierung oder Person des öffentlichen Lebens“. Danach kannst Du den Namen deiner Seite und die Kategorie wählen in die Du hineinfällst. Egal für welche der beiden Möglichkeiten Du dich entscheidest, bei beiden kannst Du bei der Kategorie „Autor“ oder „Schriftsteller“ auswählen.

Bei der Facebook-Seite gibt es mehr Einrichtungsmöglichkeiten als wie beim Facebook-Profil. Auch diese sehen wir uns im nächsten Blog-Beitrag näher an. Also dranbleiben. 🙂

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