So finden dich deine Leser 1

1. Social Media Teil 1

Warum Du auf Social Media präsent sein solltest

Jeder kennt sie, jeder liebt sie? Ob man will oder nicht, um Facebook, Instagram und Co. kommt man heute fast nicht mehr herum.

Und wieso auch nicht – Social Media bietet dir eine einfache Möglichkeit um online präsent zu sein, Fans zu finden und sie auf dem Laufenden zu halten. Und dafür benötigst Du theoretisch weder Fachkenntnisse noch ein Budget.

Da heutzutage sehr viele Menschen Social Media nutzen, ist auch mit großer Wahrscheinlichkeit deine Zielgruppe dort anzutreffen. Und es gibt wohl kaum einen einfacheren Weg um sie auch zu erreichen.

Social Media ist somit ideal um dich und dein Buch schnell, einfach und kostenlos zu präsentieren.

Auf Social Media kannst Du dich als AutorIn präsentieren, deine Bücher unter die Leute bringen, dich und deine Werke bekannter machen, deine Leser über Events wie Lesungen informieren oder diese gleich online stattfinden lassen und vieles mehr.

Was Du jedoch auch beachten solltest

Da wir gerade bei dem schönen Wort theoretisch waren – so ganz ohne Fachwissen und Geld kommt man dann wahrscheinlich doch nicht aus.

Denn auch auf Social Media gibt es rechtliche Dinge zu beachten, vor allem wenn Du deinen Account kommerziell betreibst, also wenn Du eben Werbung für dich und dein Buch machen willst, das Du ja auch verkaufen möchtest.

Dinge wie Impressum, Datenschutz und andere rechtliche Bedingungen sind auch auf Social Media relevant und müssen beachtet werden.

Das Internet ist schnelllebig, was für Social Media einerseits bedeutet, es kann ein wahrer Zeitfresser werden und der Tag wird vermutlich irgendwann kommen an dem deine gewählte Social Media Plattform an Relevanz veliert und deine Abonnenten sich dort nicht mehr rumtreiben.

Und gerade wenn Du mit so wenig Budget wie möglich arbeiten willst oder musst, heißt es geduldig sein. Du kommst auf Social Media zwar ganz ohne Geld aus, hin und wieder kann es jedoch sehr hilfreich sein, ein bisschen etwas in die Hand zu nehmen, um mehr Menschen zu erreichen.

Im Großen und Ganzen überwiegen die Vorteile jedoch ganz klar die Nachteile, denn mit ein bisschen Organisation und Zielstrebigkeit lassen sich die Nachteile mehr oder weniger komplett ausmerzen. 🙂 Im Laufe dieser Blogreihe erkläre ich dir auch wie.

Die relevantesten Social Media Plattformen

Die wohl beliebtesten Plattformen und für dich am interessantesten, sind wohl Facebook und Instagram. Aber auch Twitter, Youtube, Xing, LinkedIn oder Pinterest können für dich interessant sein.

Facebook eignet sich gut, wenn Du gerne Bilder, kurze Videos und Texte posten und diese auch zu deiner Website, deinem Buch auf Amazon, einem Blogartikel oder sonst etwas verlinken möchtest. Facebook ist aktuell auch die meistgenutzte Plattform im deutschsprachigen Raum und deine Zielgruppe ist deshalb mit hoher Wahrscheinlichkeit auch auf Facebook anzutreffen.

Bei Instagram gestaltet sich das mit dem Verlinken schon schwieriger und ist deshalb dafür nicht besonders geeignet. Instagram setzt auf schöne Bilder, hat im Vergleich auch eine breitgefächerte Zielgruppe und ist vor allem auch im Jugend-Bereich immer stärker im Kommen. Überlege dir auf Instagram wie Du schöne Bilder fotografierst oder erstellst und welche visuellen Darstellungen Du nutzen kannst.

Bei Instagram und bei Twitter noch mehr, ist auch zu beachten, dass die Zeichenanzahl beim Text relativ stark begrenzt ist. Im Gegensatz zu Facebook, das über 60.000 Zeichen pro Posting zulässt, liegt Instagram bei nur 2.200 und Twitter bei sogar nur 280 pro Tweet nach aktuellem Stand. Wenn Du also viel und gerne schreibst, ist Twitter nicht unbedingt die Plattform deiner Wahl. Dafür ist sie sehr kommunikativ und eignet sich hervorragend, wenn Du dich oft aber kurz bei deinen Fans melden möchtest.

Kennst Du dich beim Videodreh und -schnitt aus und stellst Du dich gerne vor die Kamera ist auch Youtube ein interessantes Medium für dich. YouTube ist aktuell stark gefragt, hat eine breitgefächerte Zielgruppe und bietet durch Videos eine ganz andere Art von Kreativität. Beachte jedoch, dass Videos meist viel aufwändiger in Bezug auf Technik und Zeit sind, als einfache Postings und oft ein gewisses Equipment erfordern um professionell zu wirken und qualitativ mithalten zu können.

Wenn Du dich eher im B2B Bereich (Business to Business) also geschäftlich rumtreiben und keine Endkonsumenten erreichen möchtest, sind sowohl LinkedIn als auch das deutsche Equivalent Xing eine gute Möglichkeit um Business Kontakte zu knüpfen.

Auch wenn es kein Social Media Kanal ist, kann unter Umständen auch Pinterest interessant sein, wenn Du zum Beispiel einen Blog hast. Pinterest ist wie Google eine Art Suchmaschine, spezialisiert sich hierbei jedoch rein auf Bilder und dient zum Entdecken von kreativen Ideen. Pinterest ist deshalb keine kommunikative Plattform sondern hierbei wird ein Bild „angepinnt“ also veröffentlicht und mit einem Link zu einer Anleitung, einem Video, einem Blogartikel, etc. versehen. Pinterest ist aktuell immer stärker im Kommen und verspricht deshalb ein immer interessanteres Medium zu werden.

Natürlich gibt es noch weitere Plattformen, aber diese sind aktuell die gängigsten, die sich für dich wahrscheinlich sehr gut eignen werden.

Natürlich musst Du nicht auf allen Social Media Kanälen vertreten sein. Das würde auch viel zu viel Zeit in Anspruch nehmen. Ich empfehle dir eine oder zwei Plattformen, die für dich am vielversprechendsten sind, herauszupicken. Suche dir Plattformen die dir sympatisch sind und überlege dir dabei vor allem auch, ob sich deine Zielgruppe überhaupt auf der jeweiligen Plattform rumtreibt.

Wie geht es weiter

Egal wie viele Kanäle du betreibst und für welche Du dich entscheidest, das A und O ist: regelmäßig etwas veröffentlichen.

Regelmäßig muss jedoch nicht „ständig“ heißen. Setze bei deinen Postings auf Qualität statt Quantität.

In den nächsten Beiträgen dieser Serie widmen wir uns speziell den beiden Plattformen Facebook und Instagram. Mit diesen beiden Plattformen habe ich persönlich Erfahrung und denke, dass sie für dich als AutorIn sehr vielversprechend sind.

Im nächsten Blogartikel starten wir deshalb mit dem Thema Facebook und ich erkläre dir, warum Du unbedingt ein Facebook-Profil und eine Facebook-Seite haben solltest. Was ist da überhaupt der Unterschied, fragst Du dich? Das klären wir im nächsten Blogbeitrag also bleib dran. 🙂

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