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Rezension – The Hazel Wood

Rezension – The Hazel Wood

The Hazel Wood wurde im englischsprachigen Raum schon etwas gehypt und ich war neugierig auf das Buch. Ich habe mir die englische Taschenbuch-Ausgabe mit dem schwarz-goldenen Cover geholt.

Die Ausgabe an sich finde ich ganz toll. Nicht nur das Cover sondern auch die Buchbindung. Es ist ein etwas „schlabbriges“ Taschenbuch – ich weiß nicht ob es dafür einen professionellen Ausdruck gibt. 😀

Mit schlabbrig meine ich Taschenbücher die sich gut und sehr weit öffnen lassen ohne das Leserillen im Buchrücken entstehen. Das finde ich schon komfortabel beim Lesen. 😊

Handlung

Alice Proserpine ist quasi auf der Straße aufgewachsen. Sie und ihre Mutter Ella sind immer unterwegs und ziehen oft um, da sie das Pech magisch anziehen zu scheinen.

In ihrer Umgebung passieren oft unschöne Dinge, weshalb Ella mit Alice immer weiterzieht um diesem Unglück zu entgehen. Somit ist Ella für Alice die einzige wirkliche Bezugsperson und die beiden stehen sich sehr nahe.

Doch ein Thema gibt es, dass zwischen Alice und ihrer Mutter für Spannungen sorgt. Ihre Großmutter Agathe Proserpine. Sie ist die Verfasserin des Buches Tales of the Hinterland einem schwer aufzufindenden Buch voller dunkler und düsterer Märchengeschichten aus dem Hinterland.

Dieses kuriose Buch hat Ellas Meinung nach eine zu fanatische Anhängerschaft und sie möchte nicht, dass Alice je mit diesem Thema in Berührung kommt.

Doch als Alices Vergangenheit sie plötzlich einzuholen scheint und ihre Mutter Ella plötzlich verschwunden ist, macht sie sich mit ihrem Klassenkameraden und Hinterland-Superfan Ellery Finch auf die Suche und entdeckt, dass die Geschichten im Buch ihrer Großmutter vielleicht nicht einfach nur Geschichten sind.

Charaktere und Schreibstil

Die Kapitel im Buch sind immer mit einer passenden Illustration versehen. Zwei Kapitel Ausschnitte sind Auszüge aus dem Buch von Agathe Proserpine und sehr interessant zu lesen. Quasi eine kleine Geschichte in der Geschichte.

Das Buch ließ sich für mich nicht ganz so flüssig lesen. Ich weiß nicht ob es am Schreibstil der Autorin lag oder am Englischen selbst. Ich lese oft und gerne Bücher auf Englisch, aber so holprig wie hier, fühlt es sich bei den meisten nicht an. Woran genau es lag, kann ich jedoch nicht genau definieren.

Obwohl mir die Geschichte an sich gefallen hat, wurde ich mit ihren Charakteren nicht ganz warm. Sie waren okay, aber ich habe mich ihnen nie wirklich verbunden gefühlt – selbst der Protagonistin Alice nicht. Am besten gefiel mir noch Ellery Finch, obwohl einen dieser nur über einen Teil des Buches hinweg begleitet.


Everyone is supposed to be a combination of natur and nurture, their true selves shaped by years of friends and fights and parents and dreams and things you did too young and things you overheard that you shouldn’t have and secrets you kept or couldn’t and regrets and victories and quiet prides, all the packed-together detritus that becomes what you call your life.

The Hazel Wood Seite 128


Fazit

Die Idee zu The Hazel Wood finde ich ganz interessant. Die Geschichte hatte durchaus ihren Reiz durch dunkle, mysteriöse Dinge die vielleicht viel realer sind als gedacht.

Die Hintergrundgeschichte die einem im Laufe des Lesens offenbart wird, gefiel mir sehr gut. Es geht nichts über düstere Märchen. 😊


„My friend was killed – I should be sad, right? But I’m not. I haven’t felt anything since that night. I’m just numb. Half of me is still there, trapped in that hell. While the rest of me is here, trapped in this room.“

The Hazel Wood Seite 149


Dennoch konnten mich die Charaktere nicht ganz abholen. Ob es am Schreibstil lag oder an etwas anderem – ich weiß es nicht.

Ich möchte den Plot, ich mochte die Idee der Story, aber irgendwie hat es mich nicht ganz überzeugt.

Ich bin froh es zu Ende gelesen zu haben, weil ich die Story an sich mochte, darum ist es auf jeden Fall einen Blick wert. Mir persönlich hat der Schreibstil nicht ganz zugesagt und ich konnte wahrscheinlich dadurch keinen Bezug zu den Charakteren aufbauen. Aber das ist ja oft Geschmackssache. 😊


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