Rezension – Sempera

Sempera ist ein supersüßes Buch, das ich mir auf der Berliner Buchmesse gekauft habe.

Mit Katzen liegt man bei mir eigentlich auch immer richtig. 🙂

Handlung

In Sempera begleiten wir die sechzehnjährige Daisy und Daisy hat eine Angststörung. Sie wird von Panikattacken heimgesucht, die es ihr unmöglich machen aus dem Haus zu gehen.

Ihre Sozialkontakte beschränken sich deshalb auf ein Minimum. Auf ein paar Internetchats und natürlich auf Nadja, Ihre Pflegemutter.

Ihre leiblichen Eltern hat Daisy nie kennengelernt, da sie bei einem Autounfall starben als sie noch ein kleines Kind war.

Doch eines Tages zieht es Daisy plötzlich nach draußen und sie entscheidet ihre Angst zu überwinden und den Müll rauszutragen. Klingt nicht schwer, ist für Daisy jedoch eine echte Herausforderung.

Als dann auch noch eine Katze ihren Weg kreuzt, wird es Daisy fast zu viel. Doch als sie der Katze auf die Straße nachläuft, rast plötzlich ein Auto auf sie zu und Daisy befindet sich plötzlich an einem fremden Ort.

In einer Parallelwelt im Land Sempera. Und sie muss feststellen, die Katze, ist eigentlich gar keine Katze sondern ein mürrischer Mann namens Kasimir. Doch er ist nicht der Einzige in Sempera der sich in Tiergestalt verwandeln kann.

Die anfängliche Idylle trügt jedoch, denn es herrscht ein Krieg und ausgerechnet Daisy wird von den Bösen gejagt, da eine Prophezeiung besagt, ein Menschkind wird der Retter sein.

Charaktere und Schreibstil

Das Buch ist in relativ kurze Kapitel gegliedert und lässt sich schnell und flüssig lesen. Daisys Freunde in Sempera werden sehr realistisch und supersüß beschrieben. Sempera ruft wirklich positive Gefühle wach. Man spürt den Zusammenhalt untereinander und merkt wie wichtig die Freunde einander sind und wie sie zu einer Familie zusammenwachsen.

In das „Zwischenmenschliche“ kann man sich also sehr gut reinfühlen und die Gefühlswelt der Charaktere sind sehr nah und spürbar.

Da mir das Buch aufgrund der wirklich lieben Charaktere immer ein positives Gefühl gegeben hat, waren die Todesfälle immer ein richtiger Schock. Sie waren nicht schlimm oder zu anschaulich beschrieben. Aber ich fühlte mich so wohl und in Watte gepackt, dass mich das immer total unvorbereitet getroffen hat.

Da wurde einem beim Lesen dann wieder klar, dass das Land und seine Bewohner in echten Schwierigkeiten stecken.

Fazit

Das Buch ist sehr kurzweilig, aber wirklich toll geschrieben und hat auch Gefühle beim Lesen geweckt.

Wer sich also für eine phantastische und supersüße aufgebaute Welt mit Gestaltwandler interessiert, ist hier goldrichtig. 🙂

Band 2 ist bereits erschienen und verspricht spannend weiterzugehen.


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