Rezension – Nevernight – Die Prüfung

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Nevernight wurde ja mega gehypt. Ich wollte natürlich wissen, was es mit diesem Hype auf sich hat und da das Buch genau nach meinem Geschmack ist, habe ich es mir nun endlich geholt. 🙂

Vielleicht irre ich mich ja, aber kann es sein, dass die Erstauflage einen roten Buchschnitt hatte? Ich war mir total sicher, dass Nevernight als ich es damals nach dem Release im Laden gesehen habe, einen roten Buchschnitt hatte und war dann irgendwie voll enttäuscht, als ich das Buch vor einigen Monaten bestellt habe und der Buchschnitt ganz normal war. :/

Also entweder war wirklich die Erstauflage rot (ich habe die Zweitauflage) oder ich bilde mir das Ganze ein…?

Aber gut, nun zum Buch. 🙂 Die Prüfung ist der erste Band der Nevernight-Reihe.

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Bildquelle: fischerverlage.de

Handlung

Die sechzehnjährige Mia hatte es in ihrem Leben alles andere als leicht. Mit zehn Jahren musste sie mitansehen wir ihr Vater öffentlich hingerichtet und ihre Familie außeinander gerissen wurde.

Mias Mutter, kleiner Bruder und auch ihre Katze teilten ein nicht weniger schlimmes Schicksal und so war Mia ganz allein auf sich gestellt, als man auch sie töten wollte.

Aber Mia war doch nicht ganz allein…

Mia ist Dunkelinn und kann die Schatten kontrollieren. Herr Freundlich, die Schattenkatze die gar keine Katze ist, begleitet sie fortan.

Von ihrem Shahiid (Meister) Mercurio lernt Mia ihr Handwerk, bis sie nun bereit ist die rote Kirche aufzusuchen, um sich als Assassine ausbilden zu lassen.

Doch dieser Weg ist hart und soll Mia alle Schwäche austreiben. Aber Mia bleibt standhaft und ist getrieben von dem Gedanken, ihre Familie zu rächen. Um dies zu erreichen, muss Mia jedoch vielleicht auch ein Monster werden, um die Monster zu vernichten.

Charaktere und Schreibstil

Nevernight ist in der dritten Person geschrieben. Dieses Buch hat jedoch einen sehr eindeutigen Geschichtenerzähler. Gleich zu Anfang erfährt man, dass Mias Geschichte von jemanden anderen erzählt und niedergeschrieben wird.

Während man die Geschichte selbst liest, fällt dies nicht mehr so auf. Hingegen weist das Buch viele Fußnoten auf, die bestimmte Dinge wie politische Themen oder geschichtliche oder religiöse Aspekte näher erklären oder sogar persönliche Anmerkungen des „Autors“ bzw. des Erzählers enthalten.

Das verleiht dem Buch einen ganz eigenen und authentischen Touch. Ich muss zugeben, ich brauchte eine Weile, um in das Buch reinzufinden. Um ehrlich zu sein, waren es fast 100 Seiten bis mir das Buch so richtig gefiel. 🙂

Dann nahm Nevernight jedoch rasant Fahrt auf. Es ist superspannend, voller dunkler Geheimnisse und der Autor nimmt wahrlich kein Blatt vor den Mund.

Die Charaktere sind gut ausgefeilt und beschrieben. Selbst Charaktere die man nicht so genau kennenlernt sind sehr authentisch und echt.

Nevernight ist durchwegs spannend beschrieben (bis auf meine Eingewöhungsphase am Anfang, da der Schreibstil schon etwas ungewöhnlich ist) und lässt sich vor allem für die Seitenanzahl (704 Seiten) sehr schnell und flüssig lesen.

Fazit

Band 2 werde ich mir auf jeden Fall holen und vermutlich auch den Band danach. 😉

Der Schreibstil kann anfangs etwas gewöhnungsbedürftig sein. Für mich war es hauptsächlich der Satzbau und die Fußnoten. Aber sobald ich da drinnen war und die Geschichte Fahrt aufgenommen hat, war es einfach unglaublich spannend und ich konnte es gar nicht mehr aus der Hand legen.

Nevernight wird dem Lobgesang meiner Meinung nach durchaus gerecht. Und bei Schattenkatzen kann man bei mir ohnehin nichts falsch machen. 🙂

Nevernight würde ich dennoch erst ab 16 Jahren empfehlen, da es doch blutige oder sexuelle Szenen gibt und viel gemordet wird. Aber hey, es geht ja auch um die Ausbildung zur Assassine. 😉

Gegen Ende gibt es nochmal einen heftigen Plottwist, den ich so gar nicht erwartet hätte und ich bin gespannt wie es weitergeht. 🙂


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