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Tipps für AutorInnen

So finden dich deine Leser 5

1. Social Media Teil 5

Posting-Ideen für Social Media

Hier habe ich für dich ein paar Postingideen für deine Facebook oder Instagram Seite. Manche Ideen kannst Du für spezielle Anlässe nutzen, wie einen Messebesuch oder bei einer neuen Buchveröffentlichung. Andere kannst Du hingegen immer wieder einstreuen und laufend verwenden.

Tipps für Postings

Bilder erstellen

Greife zum Fotoapparat (oder heutzutage auch zum Handy 😉) und mach ein paar schöne Fotos oder erstelle direkt welche am Computer. Mit Apps wie zum Beispiel Canva kannst Du mithilfe von Vorlagen auch tolle Bilder zaubern, ganz ohne Grafikkenntnisse oder Kamera.

Instagram Bilder

Achte besonders bei den Bildern darauf, dass diese die richtige Größe haben. Auf Instagram sollten die Bilder immer quadratisch sein. Keine Sorge, falls Du ein solches Bild nicht zur Hand hast. Beim Hochladen auf Instagram, kannst Du diese ganz einfach auf eine quadratische Größe zuschneiden, indem Du den gewünschten Bildausschnitt wählst.

Facebook Bilder

Facebook ist bei den Bildmaßen etwas toleranter, egal ob quadratisch, Hoch- oder Querformat – hier geht im Grunde alles. Sollte das Maß zu sehr von den empfohlenen Proportionen abweichen, kann es zwar vorkommen, dass mal etwas abgeschnitten wird, bei Postings ist dies aber selten der Fall, da Facebook die meisten Größen automatisch anpassen kann, ohne das Bild zu verzerren oder abzuschneiden. Dennoch empfehle ich auch für Facebook am besten quadratische Bilder oder leicht hochformatige Bilder. Querformat funktioniert zwar auch, aber dann ist die Bildhöhe niedriger und geht im Feed schneller unter.

Instagram und Facebook Texte

Beachte, dass es bei Instagram eine strengere Textbegrenzung (ca. 2.200 Zeichen) gibt als auf Facebook (ca. 63.000 Zeichen) und vergiss bei Instagram nicht auf die Hashtags damit dein Beitrag auch gesehen wird. 😊

Aber nun zu den Postings!

Zitatpostings

Was sind deine Lieblingszitate aus deinem Buch oder beschreiben deine Geschichte perfekt?

Kurze Zitate sind ein toller Anheizer für dein nächstes Buch das noch gar nicht erschienen ist oder eine schöne Nostalgie für deine Fans, die dein Buch bereits kennen.

Charaktervorstellungen

Erzähle deinen Followern mehr über die Charaktere deines Buches. Hast Du vielleicht eine Zeichnung oder ein Bild der Charaktere oder kannst Du etwas über sie sagen, was der Leser vielleicht noch nicht weiß?

Charaktere vorzustellen ist auch ein super Teaser bevor dein Buch erscheint. So kannst Du deine Leser schon einmal neugierig machen. Aber auch nach der Buchveröffentlichung ist es für deine Leser spannend, mehr über ihre Lieblingscharaktere zu erfahren.

Reveals

Für viele einer der spannendsten Momente überhaupt. Egal was Du zum ersten Mal enthüllst, sei es der Klappentext oder das Buchcover – es ist immer super spannend für deine Fans. Mach ruhige eine kleine „Show“ daraus und kündige die Enthüllung schon ein paar Tage im Voraus einmal oder sogar öfter an, damit deine Fans schon neugierig darauf warten.

Coverschnipsel

Du willst das Cover-Reveal noch spannender machen? Viele Autoren arbeiten mit Coverschnipsel und enthüllen am ersten Tag nur eine kleine Ecke des Covers und danach jeden Tag einen weiteren Teil, bis das Cover komplett enthüllt ist. Dies steigert den Spannungsfaktor zusätzlich.

Falls Du den Titel noch nicht enthüllt hast, kannst Du auch Fragen stellen, welchen Titel deine Leser vermuten, wenn dieser erst teilweise oder nur verschwommen sichtbar ist.

Geschichtenauszüge

Ähnlich wie die Zitatpostings sind auch kleine Textauszüge aus deiner Geschichte möglich. Zum Beispiel ein Absatz oder eine Seite, je nachdem wie viel Platz Du hast oder zeigen möchtest.

Beliebt ist zum Beispiel der Buchanfang, ein neues Kapitel oder auch interessante Textpassagen, die spannend sind, jedoch nicht zu viel verraten. Ob Du diesen Textauszug in Form eines Bildes oder direkt im Postingtext platzierst (oder beides), ist ganz dir überlassen.

Schreibprozess

Nimm deine Fans auf dein Abenteuer mit und lasse sie daran teilhaben. Halte sie über deine Fortschritte am Laufenden. Erzähle ihnen wie viele Wörter Du heute geschafft hast, ob dir eine neue Idee für dein Buch gekommen ist, wenn Du gerade an tollen Goodies bastelst oder lasse sie wissen ob es neue Infos zu deinem kommenden Buch gibt.

Wie Du schreibst

Der Schreibprozess ist oft viel spannender als man eigentlich denkt und viele Fans fragen sich: Wie bist Du auf die Idee zu deinem letzten Buch gekommen? Wie hältst Du deine Gedanken fest? Wie und wann schreibst Du überhaupt? Welche Programme nutzt Du? Schreibst Du hauptberuflich? Beantworte diese und weitere Fragen in deinen Posts.

Online-Lesungen

Auch Online lassen sich Events veranstalten. Wie wäre es mit einer Live-Lesung via Instagram-Story? So können dich deine Fans auch mal „live“ und persönlich sehen und mit dir chatten. Lies ein paar Kapitel aus deinem aktuellen Buch oder die ersten Seiten vor der Veröffentlichung um gleich neugierig darauf zu machen.

So gewinnst Du nicht nur den einen oder anderen Käufer sondern baust auch eine engere Bindung zu deinen Fans auf.

Umfragen

Wenn Online-Lesungen nicht so dein Ding sind, Du dich aber trotzdem mit deinen Fans austauschen oder etwas von ihnen wissen möchtest, mache eine Umfrage.

Du kannst dich zwischen zwei Titeln oder zwischen zwei Coverentwürfen nicht entscheiden? Dann lass dies doch deine Fans machen. Du fragst dich welche Goodies Du anbieten sollst oder ob signierte Buchexemplare interessant sind? Du weißt nicht ob dieses oder jenes Thema für deine Social Media Seite relevant ist?

Frag einfach, deine Fans freuen sich, wenn Sie mitbestimmen dürfen! 😊

Fanbilder posten

Bestimmt sind unter deinen Fans auch Blogger oder allgemein lesebegeisterte Personen die ihre gelesenen Bücher auch mit schönen Bildern auf Social Media posten. Diese Posts kannst Du gerne auf Facebook teilen oder auf Instagram (da es hier keinen Teilen-Button gibt) fragen, ob Du die Bilder verwenden und bei dir posten darfst. Gib deinen Fans auch Credit und erwähne von wem Du das Bild hast und verlinke auch zu ihrem Account.

Du kannst dafür zum Beispiel auch mit ausgewählten Bloggern zusammenarbeiten und gemeinsam mit ihnen tolle Ideen umsetzen.

Um kein Bild zu verpassen, kannst Du deinen eigenen Hashtag (vor allem für Instagram interessant) kreieren. Fans die mitmachen möchten, können unter ihrem Bild von deinem Buch den Hashtag einsetzen und so ihren Post „einreichen“, damit Du ihn auch sicher findest und auf deiner Plattform veröffentlichst.

Du als Leser

Falls Du selbst gerne liest, kannst Du auf deiner Social Media Plattform auch deine eigenen Rezensionen, Currently Readings, deinen Sub etc. veröffentlichen. Deine Fans sind bestimmt auch daran interessiert, was Du so gerne liest oder welchen Bookmerch Du sammelst.

Bücherregal präsentieren

Dieser Punkt gehört einerseits zum vorherigen Punkt. Denn wenn Du viel liest, hast Du bestimmt auch ein tolles Bücherregal. Zeige deinen Fans was Du gerne liest und stelle dein Bücherregal oder deine Lieblingsbücher vor.

Andererseits hast Du vielleicht auch ein eigenes Bücherregal nur mit deinen Veröffentlichungen. Deine Fans wollen bestimmt auch das sehen, vor allem wenn sich wieder ein neues Werk dazugesellt. 😊

Gewinnspiele

Gewinnspiele sind natürlich immer beliebt und oft auch ein guter Weg um neue Fans zu gewinnen. Veranstalte deshalb ab und an ein kleines Gewinnspiel. Dazu kannst Du einen Anlass nehmen z.B. zur Veröffentlichung deines neuen Buches gibt es drei Exemplare zu gewinnen oder Du hast einen neuen Meilenstein bei der Fananzahl erreicht und möchtest als Dankeschön etwas verlosen.

Auch wenn Du keinen bestimmten Anlass hast, freuen sich deine Fans immer wenn sie etwas gewinnen können. Umso besonderer es ist, umso besser. Ein signiertes Exemplar deines Werkes oder ein exklusives Goodie sind zum Beispiel ein coolerer Gewinn als nur das Buch allein, das deine Fans auch regulär kaufen könnten.

Persönliche Posts

Wenn Du dich gerne auch selbst zeigst, kannst Du auch persönlichere Postings einbringen. Wie es dir geht, was Du so machst oder auch einen Blick hinter die Kulissen in deine Schreibwelt bieten. Deine Leser sehen dich bestimmt gerne persönlich und möchten dich kennenlernen.

Wenn es dir angenehm ist, dich auch etwas „privater“ auf Social Media zu zeigen, ist dies eine tolle Möglichkeit um eine engere Bindung zu deinen Fans aufzubauen.

Buch in freier Wildbahn

Du hast dein Buch in freier Wildbahn im örtlichen Buchhandel gesichtet? Dann her mit dem Schnappschuss! Für viele Autoren gibt es nichts tolleres als unverhofft über sein eigenes Buch zu stolpern.

Events

Du veranstaltest ein Event oder nimmst an einem Teil? Lass deine Fans es wissen, damit sie auch vorbeischauen, um dich persönlich zu treffen. Sei es eine Lesung, eine Messe oder was auch immer. Dies ist eine einmalige Möglichkeit deine Leser kennenzulernen.

Mach auf solche Events auch ruhig öfter aufmerksam, damit es so viele wie möglich erfahren und es sich auch merken. 😉

Rezensionen/Bewertungen

Jemand hat eine tolle Rezension zu deinem Buch geschrieben oder Du hast eine tolle Bewertung dazu erhalten? Das darfst Du auch ruhig verkünden. 😊 Gerade Kundenmeinungen sind für viele Käufer sehr wichtig. Vielleicht gewinnst Du dadurch den einen oder anderen Leser dazu.

Auch negative Bewertungen können hier mal herangezogen werden, wenn sie einen zum Schmunzeln bringen. Eine Autorin bekam mal eine negative Bewertung mit der Begründung „Ist halt ein Buch und ich mag keine Bücher.“ oder so ähnlich.

Auch wenn man sich im ersten Moment natürlich über solch ungerechtfertigte Bewertungen ärgert, ist es doch irgendwie lustig. Teile dies auch mit deinen Fans – so ist es nur mehr halb so schlimm und Du gewinnst dadurch auch noch Sympathiepunkte. 🙂

Fanpost

Ein lieber Fan hat dir eine Zeichnung geschickt oder dir eine kleine Fanpost gesendet? Das ist super! Teile dies auch mit deinen anderen Fans. Dein aufmerksamer Fan freut sich bestimmt, wenn Du ihm auf Social Media einen Beitrag widmest. Achte jedoch darauf keine persönlichen Informationen deines Fans online preiszugeben.

Moodboard

Vielleicht hast Du ein so genanntes Moodboard. Viele Autoren nutzen dafür Pinterest und sammeln auf ihrer Pinnwand inspirierende oder passende Bilder zu ihrem Buch.

Auch wenn Du Pinterest nicht nutzt, hast Du vielleicht ein paar Bilder oder Notizen die dich beim Schreiben besser in die Welt eintauchen lassen. Teile dies gerne mit deinen Followern.

Playlist

Gehörst Du zu denjenigen die sich durch Musik zum Schreiben inspirieren lassen? Ganz egal ob Du Musik während des Schreibens hörst oder dich außerhalb des Schreibens inspirieren lässt – deine Follower hören bestimmt gerne mal rein.

Aktuelle Projekte

Wie es viele Punkte bereits beschrieben haben, denke einfach grundsätzlich daran: Halte deine Fans einfach über alle wichtigen und besonderen Schritte bei deiner Buchreise auf dem Laufenden. So hast Du laufend Input für deine Social Media Kanäle und machst die beste Werbung für dich und dein Buch überhaupt. Du nimmst deine Fans mit auf deine Reise, gibst ihnen Einblicke, baust eine Bindung auf, beantwortest Fragen und lässt sie mitfiebern.

So musst Du nicht ständig krampfhaft nach Posting-Ideen suchen. Erzähle deinen Fans einfach, was sich bei dir so tut. Und wenn mal nichts los ist und es absolut nichts zu sagen oder zu tun gibt, ist es auch mal okay Social Media abzuschalten und zu entspannen. 🙂

Hast Du selbst noch coole Posting-Ideen? Dann ab in die Kommentare damit oder schreibe mir einfach eine Nachricht oder E-Mail. 🙂


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So finden dich deine Leser 4

1. Social Media Teil 4

Erstellung eines Instagram Accounts

Unter https://www.instagram.com/ kannst Du deinen Instagram Account erstellen. Dazu kannst Du dich einfach über dein Facebook-Konto mit Instagram verbinden. Normalerweise bin ich von sowas kein Fan, aber da Facebook und Instagram zusammengehören und auch bei den Werbeanzeigen miteinander verbunden sind, ist diese Methode in diesem Fall gar nicht so schlecht.

Im Gegensatz zu Facebook rate ich dir, auf dein Handy umzusteigen, da Du hier mehr Einstellungsmöglichkeiten hast, als am PC. Auch das Posten funktioniert auf Instagram nur am Handy bzw. Mobilgeräten.

Profil einrichten

Auch auf Instagram kannst Du ein Profilbild hinterlegen. Hier eignet sich ein Logo gut, falls Du eines hast oder auch ein Foto von dir. Das Profilbild wird auch in einem Kreis dargestellt, deswegen eignet sich ein quadratisches Foto am besten.

Unter „Profil bearbeiten“ kannst Du jederzeit Einstellungen zu deinem Profil vornehmen. Profilbild, Namen, Benutzernamen, Website und Steckbrief, E-Mail etc. kannst du hier jederzeit ändern.

Gib auch eine Kontaktmöglichkeit an (E-Mail oder Telefonnummer) damit man dich auch außerhalb von Instagram erreichen kann.

Beim Steckbrief kannst Du ganz kurz etwas über dich und deine Instagram Seite erzählen. Ganz kurz bedeutet wirklich ganz kurz – ein Satz und vielleicht zwei, drei Hashtags für mehr ist leider nicht Platz.

Nutze auch die Link-Möglichkeit bei „Website“. Auch auf Instagram gelten für dich wahrscheinlich die Datenschutzrichtlinien- und Impressumspflicht wenn Du geschäftsmäßig agierst bzw. Daten verarbeitest. Da Instagram  im Gegensatz zu Facebook noch nicht so stark in den Fokus gerückt wurde, wird dies hier gerne von vielen vergessen oder vernachlässigt. Da Du nur eine Verlinkungsmöglichkeit hast und auch sonst keinen Platz hast um diese Dinge woanders anzuführen, muss leider der Website-Link dafür herhalten.

Verlinkungen auf Instagram

Auch bei deinen Postings sind auf Instagram keine Verlinkungen möglich. Deshalb musst Du auf Instagram etwas kreativ werden, wenn Du Datenschutzrichtlinie, Impressum und vielleicht deine Website oder anderen Dinge wie einen Blogartikel oder einen Link zu deinem Buch auf Amazon verwenden willst.

Gleich vorweg, ich bin wie gesagt kein Anwalt und kann keine Rechtsauskunft geben. Alle Angaben deshalb ohne Gewähr.

Wenn Du eine Website hast, kannst Du mit Verlinkung auf die Startseite deiner Website schon einmal Website, Datenschutzrichtlinie und Impressum abhaken. Sofern Impressum und Datenschutz so mit höchstens zwei Klicks erreichbar sind.

Des Weiteren muss auch am Link erkennbar sein, dass man hier zu Impressum und Datenschutz kommt. Entweder weil man es anhand des Linknamens erkennt oder aufgrund einer Beschreibung, die Du im Steckbrief anführen kannst, da dieser Text genau über der Verlinkung erscheint.

Weitere Informationen zu Datenschutz und Impressum findest Du in meinem vorherigen Blog-Beitrag über Facebook. Das Grundsystem ist auch für Instagram gleich.

Linkbäume

Wenn dir das nicht genug ist und Du einfach mehr Platz für Verlinkungen brauchst, kannst Du mit Linkbäumen arbeiten. Ein Bekannter Anbieter ist hier Linktree. Dort kannst Du dich meist kostenlos anmelden und dort verschiedene Links eingeben die dann alle im Linkbaum erscheinen. So brauchst Du auf Instagram nur einen Link hinterlegen und kommst mit Klick auf diesen Link zu allen anderen Links.

Account-Einstellungen tätigen

Wenn Du dein Profil fertig bearbeitet hast, gehe in die Einstellungen und sieh dir auch hier alles genau an und nimm gegebenenfalls Änderungen vor.

Wirf einen Blick in die Benachrichtungseinstellungen um nichts zu verpassen, was dir wichtig ist.

Schau auch in den Rubriken Privatsphäre und Sicherheit vorbei, um alle wichtigen Daten zu schützen.

Im Reiter Konto kannst Du zwischen persönlichem Konto und Unternehmenskonto wechseln. Wechsle hier am besten auch zum Unternehmenskonto. So hast Du Einsicht auf Besucher-Statistiken und kannst über deinen Facebook-Account auch Werbeanzeigen auf Instagram schalten.

Klickt dich am besten durch alle Einstellungen durch um nichts Wichtiges zu verpassen. Damit ist dein Instagram Konto auch schon soweit eingerichtet.

Story Highlights erstellen

Jede Story die Du postest, kannst Du später auch als Story Highlight verwenden. Jedes Story-Highlight kann aus einer oder mehreren Storys bestehen.

Für jedes Highlight kannst Du einen kurzen Namen vergeben und falls Du möchtest auch ein eigenes Vorschau-Bild hochladen. Das Vorschau-Bild wird gerne genutzt um dem Instagram-Profil einen einheitlichen Look zu geben.

Klicke einfach auf „Neu“ bei den Story-Highlights und wähle dann aus deinen bereits geposteten Storys deine Highlights aus.

In Gegensatz zu den Story-Postings die nur 24 Stunden lang sichtbar bleiben, kannst Du in den Story-Highlights deinen wichtigsten Storys einen dauerhaften Platz geben. Oder zumindest so lange, wie Du sie zeigen willst.

Hier kannst Du zum Beispiel eine Übersicht zu deinen Werken geben, aktuelle Themen „anpinnen“ oder sonstige wichtige Infos oder gelungene Storys wiedergeben.

Wie geht es weiter

Im nächsten Blogbeitrag habe ich ein paar Tipps und Ideen für Postings, die Du auf Facebook und Instagram einsetzen kannst. Also bleib unbedingt dabei. 🙂

So finden dich deine Leser 3

Social Media Teil 3

Facebook-Profil Einrichtung

Wenn Du noch kein Facebook-Profil erstellt hast, dann sieh dir zuerst hier meinen letzten Artikel an.

So, Du hast nun also dein Facebook-Profil erstellt und kannst mit der Einrichtung beginnen. Ich empfehle dir, diese Einrichtungen am Computer und nicht am Handy vorzunehmen. Am Computer hast Du einfach eine bessere Übersicht und auch mehr Auswahl- und Einstellungsmöglichkeiten als am Handy.

Profil- und Titelbild

Was zuerst ins Auge fällt, sind das Titel- und Profilbild. Wenn Du nicht so kamerascheu bist wie ich, empfiehlt es sich beim Profilbild ein schönes Foto von dir zu verwenden. Klicke einfach auf das Profilbild um ein Bild von dir vom Computer auszuwählen und hochzuladen.

Am besten eignet sich ein quadratisches Bild. Hast Du ein solches nicht zur Hand, ist das auch in Ordnung. Wenn Du das Bild hochlädst, kannst Du es direkt in Facebook zuschneiden und den gewünschten Bildausschnitt auswählen.

Facebook hat sich hier etwas an Instagram angelehnt und das Profilbild wird nicht mehr eckig, sondern in Kreisform angezeigt.

Nun folgt das große Titelbild. Hier kannst Du eine schöne Zusammenstellung deiner Werke präsentieren oder ein schönes Imagebild deines aktuellen Buches, ein Foto vom Schreiben, ein Bild aus deinem Garten, von deiner letzten Reise oder was Du auch immer gerne oben auf deinem Facebook-Profil präsentieren möchtest.

Für das Titelbild eignet sich am besten ein querformatiges Bild. Du siehst bereits auf Facebook, dass von einem normalen Foto wahrscheinlich unten und/oder oben etwas weggeschnitten werden wird. Doch das ist nicht alles.

Was Du vor allem auf dem Computer nicht sehen kannst ist, dass das Titelbild auf dem Handy auch rechts und links noch um einiges abgeschnitten wird. Achte deshalb darauf, dass sich das Hauptmotiv mittig befindet. Auch beim Titelbild kannst Du beim Hochladen, wie beim Profilbild, wieder deinen gewünschten Bildausschnitt auswählen, sollte dein Bild größer, als der vorhandene Platz sein.

Denk daran, das Facebook-Profil ist dein „privates“ Profil. Auf deiner Facebook-Seite zeigst Du dich dann deinen Lesern offiziell als AutorIn. Dein Facebook-Profil kann hier also ruhig auch privatere (aber nicht zu private, es ist immer noch das Internet 😉 ) Bilder von dir enthalten und muss nicht zwangsweise irgendetwas mit dir als AutorIn zu tun haben.

Überlege dir deshalb am besten bereits im Vorfeld wie Du dich auf deinem Facebook-Profil präsentieren möchtest. Den Unterschied zwischen Facebook-Profil und Facebook-Seite und warum Du am besten beides verwendest, findest Du im vorherigen Blog-Artikel.

Einstellungen deines Profils

Der nächste und wohl wichtigste Schritt ist, dass Du alle  Einstellungsmöglichkeiten deines Profils durchgehst. Hier kannst Du bestimmen, wer deine Postings oder deine persönlichen Daten wie zum Beispiel deinen Geburtstag sehen darf.

Wirf zuerst einen Blick in die „allgemeinen“ Einstellungen und kontrolliere ob Name, Benutzername und Kontaktdaten und weitere bereits vorhandene Informationen dort für dich in Ordnung sind und ändere sie gegebenenfalls.

Wirf auch unbedingt einen Blick auf die Sicherheitsinformationen. Hier kannst Du deine Passwörter verwalten und weitere Sicherheitseinstellungen wie eine zweistufige Authentifizierung vornehmen oder einen Kontakt hinterlegen, der dir hilft, wenn Du dich mal aus deinem Konto aussperrst.

Eine der wichtigsten Einstellungen sind deine Privatsphäre-Einstellungen. Gehe hier alle Punkte durch und stelle ein, wer was von dir sehen darf.

Wirf auch einen Blick auf Chroniken, Markierungen und Überprüfung. Dies ist wichtig, um die Kontrolle über bestimmte Inhalte zu erlangen. Darf jemand auf deinem Profil etwas posten? Ist es in Ordnung wenn dich jemand auf einem Foto markiert und wer kann das sehen?

Sieh dir auch die Benachrichtigungseinstellungen an, um zu bestimmen wann und wie Du von Facebook benachrichtigt wirst. Wann darf dir Facebook eine E-Mail senden? Soll Facebook dich erinnern, wenn jemand Geburtstag hat?

Wirf auch noch einen Blick auf die öffentlichen Beiträge und stelle ein, wie Personen öffentlich mit dir interagieren können. Wer kann zum Beispiel deine öffentlichen Beiträge kommentieren oder deinem Profil folgen.

Dies sind für dein Facebook-Profil die aktuell wohl wichtigsten Einstellungen. Ich empfehle dir jedoch, Punkt für Punkt alle Kategorien (auch die die ich nicht speziell genannt habe) in den Einstellungen durchzugehen, um sicherzustellen, dass alles korrekt nach deinen Wünschen und Bedürfnissen eingerichtet ist.

Wirf auch einen Blick auf die News-Feed-Einstellungen, um zu entscheiden, welche Inhalte Du in deinem Facebook-Feed bevorzugt sehen willst.

Auch wenn deine Einstellungen nun abgeschlossen sind, schau auf jeden Fall regelmäßig wieder rein. Facebook nimmt hier häufig Änderungen, Umstellungen oder Updates vor, die gegebenenfalls deine bereits getätigten Einstellungen wieder verändern können.

Kontrolliere also immer wieder ob alles noch so eingestellt ist, wie Du es haben möchtest. Ich empfehle dir das zumindest nach jedem größeren Facebook Update zu tun. Eine allgemeine monatliche Kontrolle dazu wäre optimal.

Befülle dein Facebook-Profil

Unter „Info“ kannst Du nun persönliche Informationen angeben. In deinen Einstellungen hast Du bereits bestimmt, wer diese Informationen dann letztendlich sehen kann – nur Du, deine Freunde oder jeder.

Gib hier nur Informationen an, die Du auch mit dem Internet teilen möchtest. Auch wenn Du die Einstellungen festlegst, dass diese Informationen nur Du oder deine Freunde sehen dürfen, Facebook kennt diese Informationen trotzdem.

Entscheide selbst ob es okay für dich ist, wenn Facebook diese Informationen über dich sammelt. Diese werden unter anderem von Facebook dafür verwendet, für dich passende Werbeanzeigen auszuspielen. (Keine Sorge, auch ohne Angabe von Informationen wirst Du nicht drum herumkommen Werbung zu sehen. ;)).

Facebook Seiten-Einrichtung

Bei der Einrichtung deiner Seite gehst Du ganz ähnlich vor. Lade wie beim Facebook-Profil beschrieben auch hier ein Profil- und ein Titelbild hoch. Profil und Seite sehen was das betrifft, fast gleich aus. Auf der Facebook-Seite verdeckt das Profilbild jetzt keinen Teil des Titelbildes mehr, was beim Profil nach wie vor der Fall ist.

Die Bildgrößen sind jedoch gleich und auch die Auswahl eines passenden Bildausschnitts beim Hochladen ist hier möglich. Beim Profilbild empfehle ich dir wieder, entweder ein Foto von dir zu nehmen oder dein Logo, falls Du eines hast.

Falls Du dich beim Profilbild für ein Bild von dir entschieden, aber auch ein Logo oder einen Schriftzug deines Autorennamens hast, kannst Du diesen auch für das Titelbild verwenden. Oder Du nimmst deine bisherigen Werke, ein schönes Imagebild deines aktuellen Buches oder andere kreative Ideen als Titelbild. Falls Du keine Idee hast, kannst Du auch auf andere Autorenseiten schauen, was die so verwenden. Tue das jedoch nur zur Inspiration und nicht um fremde Bilder zu kopieren und selbst zu verwenden.

Auf der Facebook-Seite kannst Du eine Art kleinen Steckbrief mit Text und Bildern verfassen. Erzähle hier gerne etwas mehr über dich und deine Arbeit.

Irritierender Weise wird dieser „Steckbrief“ Facebook-Story genannt. Dies nicht mit den Facebook-Storys verwechseln die als Postingart, ähnlich wie auch bei Instagram, fungieren.

Deshalb nenne ich es lieber Steckbrief, damit es nicht zu Verwirrungen kommt.

Facebook-Seiten Einstellungen

Die Facebook-Seite bietet dir noch weit mehr Einstellungen als das Facebook-Profil. Deine Facebook-Seite ist deine öffentliche Facebook-Seite auf der Du dich als AutorIn präsentierst. Es muss und soll hier nicht steif, langweilig und gespitzt zugehen, aber sei professionell.

Damit alles seinen richtigen Gang geht, wirf zuerst mal einen Blick in die Einstellungen. Gehe auch hier, ähnliche wie beim Facebook-Profil, am besten jede einzelne Einstellungsmöglichkeit durch.

Stelle auf jeden Fall sicher, dass deine Seite auch öffentlich sichtbar ist, sonst kann dich keiner finden. Diese Einstellung findest Du im Reiter „Allgemein“. Entscheide dich auch ob Besuchereinträge möglich sein sollen. Also ob Personen die deine Seite besuchen dort auch etwas posten können oder nicht. Weitere wichtige Einstellungen sind das Teilen von Beiträgen und Stories, Einstellungen zu Nachrichten, Markierrechte und diverse Einschränkungen (Alters- oder Landesbeschränkungen,…).

Stelle auch hier wieder die Benachrichtigungen ein, damit Du über alle wichtigen Dinge informiert wirst. Aktiviere und Deaktiviere alle Einstellungen nach deinen Belieben.

Falls Du nicht der oder die Einzige bist, die deine Facebook-Seite verwaltet, kannst Du unter „Rollen für die Seite“ Einstellungen für weitere Personen und deren Bearbeitungsrechte vornehmen.

Klicke dich auch durch alle anderen Reiter, ob es hier noch wichtige Einstellungen für dich gibt.

Wirf auch einen Blick auf die „Seiteninfos“ und fülle dort alles Wichtige aus. Doch es ist nicht nur wichtig, dass Du hier etwas über dich erzählst und Kontaktmöglichkeiten anbietest – vergiss auf gar keinen Fall ein Impressum und eine Datenschutzrichtlinie zu hinterlegen.

Impressum und Datenschutzrichtlinie

Diese beiden Dinge kannst Du einfach von deiner Website übernehmen, sofern Du eine hast. Du verarbeitest keine Daten und brauchst deshalb keine Datenschutzrichtlinie, denkst Du vielleicht? Laut aktuellem Stand (ich bin kein Anwalt und kann keine Rechtsauskunft geben, alle Angaben deshalb ohne Gewähr) bist Du als Facebook-Seitenbetreiber und das bist Du, wenn Du eine Facebook-Seite erstellst, mitverantwortlich für die Datenverarbeitung auf Facebook. Du hast, aber keinen Einfluss auf die Daten die Facebook erhebt? Ja, aber das spielt keine Rolle. Für alle Daten die Facebook von Personen verarbeitet, die auf deine Facebook-Seite kommen oder die Du zu Facebook führst, bist Du mitverantwortlich.

Allein deshalb brauchst Du eine Datenschutzrichtlinie, die auch einen Passus zu genau diesen Daten enthält. Du musst über deine Mitverantwortung aufklären, darüber welche Daten erhoben werden, wie sie erhoben werden, wofür sie erhoben werden, was damit passiert, welche Rechte der Betroffene hat etc. Und dies musst Du einfach verständlich wiedergeben.

Lies dir deshalb die dazugehörigen Facebook-Richtlinien durch und erkläre diese und alle weiteren wichtigen Punkte in eigenen Worten. Verlinke auch zu den ursprünglichen Facebook-Seiten mit diesen Informationen wie zu den Facebook Cookie-Richtlinien, Datenschutzinformation, Nutzungsbedingungen etc.

Ja das Thema klingt ein bisschen abschreckend, aber es ist wichtig und muss gewissenhaft erledigt werden. Wenn Du überfordert bist, hol dir Hilfe von einem Profi oder recherchiere gut im Internet. Hilfestellungen oder sogar Mustertexte sind seit DSGVO (=Datenschutzgrundverordnung die im Mai 2018 in Kraft trat) wie Pilzchen aus dem Boden geschossen. 🙂

Und wie war das mit dem Impressum? Auch Facebook-Seiten (oder auch Profile) müssen über ein Impressum verfügen, sofern Sie nicht rein privat sind. Dabei spielt es keine Rolle ob Du eine Privatperson bist oder ein Unternehmen hast.

Du präsentierst auf Facebook deine Bücher und willst sie folglich auch verkaufen. Damit giltst Du als geschäftsmäßig bzw. betreibst deine Facebook-Seite kommerziell und fällst in die Impressumspflicht. Selbst wenn Du keine Gewinnerzielungsabsicht hättest (und ich gehe davon aus, dass Du sie hast), kannst Du in die Impressumpflicht fallen. Darunter fallen nämliche alle „nachhaltigen“ Tätigkeiten (ja ein sehr dehnbarer Begriff). Deshalb sind auch viele Blogs betroffen, auch wenn die Blogger gar kein Geld damit verdienen.

Ins Impressum gehören grundsätzlich:

  • Vor- und Nachname des Betreibers, Firmenname falls vorhandnen 
  • ladungsfähige Anschrift (kein Postfach)
  • ein weiterer schneller, unmittelbarer Kommunikationsweg (z.B. Telefonnummer empfohlen)
  • Weitere Kontaktdaten (E-Mail,…)
  • Bei Unternehmen: Rechtsform und Vertretungsbefugnis
  • USt-ID, Firmenbuchnummer, Registergericht und Registernummer, Aufsichtsbehörde falls vorhanden
  • besondere Angaben (für bestimmte Berufe)
  • und eventuell Weiteres…. 

Wie gesagt, ich bin kein Anwalt – alle Informationen und Angaben ohne Gewähr. 😉 Im Internet findest Du jedoch viele Anleitungen und auch Generatoren mit denen Du dein Impressum erstellen kannst.

Wichtig bei Impressum und Datenschutzrichtlinie – wenn möglich immer gleich direkt einbinden und nicht über Verlinkungen. Wenn dies nicht möglich ist, sind auch Verlinkungen okay. Es gilt jedoch immer, dass Impressum und Datenschutzrichtlinie durch nicht mehr als zwei Klicks erreichbar sein müssen und dass man anhand der Verlinkung erkennt, dass man hier zum Impressum bzw. Datenschutz kommt.

Benutzername und Facebook-URL

Auf deiner Facebook-Seite kannst Du unter „Info“ auch deinen Benutzernamen ändern. Ideal ist, wenn Benutzername und Seitenname gleich lauten. Der Benutzername ist jedoch einmalig und darf noch von keinem anderen verwendet werden. Deshalb kann es sein, dass dein gewünschter Benutzername bereits vergeben ist.

Verwende dann einen Benutzernamen der deinem Seitennamen zumindest ähnelt, sodass man trotzdem die Zugehörigkeit erkennt.

Warum den Benutzernamen überhaupt ändern? Der Seitenname ist der Name den Du für deine Seite vergibst, wenn Du sie erstellst. Der Benutzername hingegen, wird von Facebook automatisch generiert und besteht meist aus dem Seitennamen und einer Zahlen und Buchstaben Kombination.

Der Benutzername hängt auch mit deiner Facebook-URL zusammen. Also die Adresse unter der deine Facebook-Seite erreichbar ist. Wenn Du den Benutzernamen nicht änderst, sieht der Link zu deiner Facebook-Seite ungefähr so aus: www.facebook.com/inspiritedbooks48e65erd=4s58e8or897d?jjldr5

Das ist weder schön noch ideal. Wenn Du den Benutzernamen änderst, ändert sich damit auch deine URL. Ich habe meinen Benutzernamen auf inspirited.books.grafikdesign geändert (nur inspirited books war leider schon vergeben). Aber dadurch sieht mein Facebook-Link nicht mehr so chaotisch aus wie oben sondern einfach so: www.facebook.com/inspirited.books.grafikdesign

Wenn Du also den Link zu deiner Facebook-Seite mal wo schriftlich angeben möchtest wie zum Beispiel auf einer Visitenkarte oder einem Flyer, dann empfiehlt sich auf jeden Fall ein geänderter Benutzername für eine schöne Facebook-URL zu deiner Facebook-Seite.

Wie es weiter geht

Im nächsten Beitrag widmen wir uns dem Thema Erstellung eines Instagram Accounts. Falls Instagram für dich nicht interessant ist, bleib trotzdem dran, denn im übernächsten Artikel folgen Posting-Ideen für Facebook und Instagram. 🙂

So finden dich deine Leser 2

1. Social Media Teil 2

Erstellung deines Facebook Accounts

Du kennst vielleicht meine Facebook-Seite, wirfst einen Blick auf meine Posts und Follower und fragst dich: was will ich dir eigentlich über Facebook erzählen? Es stimmt, ich kann an dieser Stelle nicht mit beeindruckenden Zahlen glänzen.

Doch darum geht es hier auch nicht. Ich möchte dir einfach zeigen, wie Du deine Facebook-Seite erstellst, befüllst und welche Möglichkeiten dir Facebook bietet, ganz unabhängig von deiner Größe.

Der Facebook Account für inspirited books ist nicht der Einzige den ich je erstellt habe. Deshalb weiß ich, wie unterschiedlich schnell deine Follower-Zahl wachsen kann – je nachdem was dein Ausgangspunkt ist.

Die Ausgangslage

Ich startete auf Social Media mit einem wohl recht schwierigen Ausgangspunkt und ich denke mir viele von Euch tun das auch – vielleicht auch Du.

Was ist dieser Ausgangspunkt? Keine Bekanntheit, kein Netzwerk, kein Geld. Wenn Du schon Bekanntheit als AutorIn hast, findest Du leichter Follower, denn dich kennen schon Leute und sie folgen dir bestimmt gerne, sobald Sie von deinem Account erfahren.

Falls dich als AutorIn noch niemand kennt, aber Du einen Kreis hast der dir in die Branche reinhilft, hast Du gleich mal einen Grundstamm. Das können Freunde, Bekannte, andere Autoren oder Blogger sein. So hast Du zumindest schon mal ein kleines Netzwerk.

Der letzte Punkt, erklärt sich wahrscheinlich von selbst. 😉 Natürlich kannst Du auch ohne Geld auf Social Media durchstarten – der Dienst ist ja gratis. Aber ohne finanzielle Investition dauert es weitaus länger bist Du Erfolge siehst. Hier heißt es dann also geduldig sein.

Wie schnell Du wachsen möchtest und wie viel Du darin zeitlich und finanziell investieren kannst, liegt ganz bei dir. Je mehr Du investierst, desto schneller geht es natürlich auch. 🙂

Ich will dir hier deshalb keine Anleitung schreiben, wie Du über Nacht zehntausend Follower bekommst – das kann ich auch gar nicht (es sei denn ich würde dir sagen, kauf dir einfach Follower, aber das ist wohl das Absurdeste, dass man tun kann 😉 ). Nein, ich will dir nur die ersten Schritte zu deinem Account zeigen, damit Du einfach mal loslegen kannst und dir ein paar Tipps geben. Der Rest liegt in deiner Hand. 🙂

Facebook-Profil oder Facebook-Seite

Facebook-Profil oder Facebook-Seite – was ist da der Unterschied? Ein Facebook-Profil ist ein privates Profil das eine Person präsentiert. Also zum Beispiel Du als Privatperson.

Eine Facebook-Seite repräsentiert ein Unternehmen, eine Marke oder eine Person des öffentlichen Lebens.

Als AutorIn bist Du wahrscheinlich kein Unternehmer. Du siehst dich vielleicht auch nicht als Marke oder Person des öffentlichen Lebens an. Warum empfehle ich dir trotzdem eine Facebook-Seite anzulegen?

Ich verrate es dir!

Ohne Facebook-Profil geht es nicht

Aktuell kannst Du ohne ein privates Facebook-Profil ohnehin keine Facebook-Seite erstellen. Dies war nicht immer so und vielleicht ändert sich dies auch wieder – wer weiß.

Warum will Facebook, dass Du auch ein privates Facebook-Profil hast? Vielleicht willst Du privat gar nicht auf Facebook sein, sondern nur offiziell als AutorIn.

Ich denke, Facebook will damit sicherstellen, dass sich hinter einer jeden Seite auch ein echter Mensch befindet. Inwieweit das funktioniert, ist zwar eine andere Sache, aber Tatsache ist: Du brauchst eine privates Facebook-Profil um eine Facebook-Seite zu erstellen.

Wenn Du privat jedoch nicht auf Facebook aktiv sein willst, kannst Du dein Facebook-Profil so einstellen, dass Außenstehende es nicht finden können, wenn Du das nicht möchtest.

Warum ein Facebook-Profil allein nicht ausreicht

Wenn Du ohnehin ein Facebook-Profil benötigst, warum dann überhaupt noch eine Facebook-Seite erstellen? Eine Facebook-Seite bietet dir zahlreiche Vorteile, die ein Facebook-Profil nicht hat.

Zum einen können Nutzer deine Facebook-Seite liken und sie so einfach abonnieren. Bei einem Facebook-Profil gibt es ein solches Abonnement bzw. Liken nicht, sondern hier werden Freundschaftsanfragen gesendet, um im Kontakt zu bleiben, bzw. um aktuelle Beiträge zu sehen.

Und diese Freundschaftsanfragen, müssen manuell von dir bestätigt werden. Das bedeutet bei einem Facebook-Profil musst Du jedes Mal reagieren, wenn dir jemand folgen bzw. sich mit dir befreunden möchte. Bei einer Facebook-Seite geht das automatisch ganz ohne dein zutun.

Da Du ohnehin ein privates Profil benötigst, hast Du wahrscheinlich auch dort Facebook-Freunde. Diese Freunde kannst Du dazu einladen, deine Facebook-Seite zu liken. Somit hast Du auch alle interessierten Freunde, auf deiner Seite.

Zwei weitere riesengroße Vorteile der Facebook-Seite: nur mit ihr kannst Du Werbeanzeigen schalten und Statistiken ansehen. Jetzt denkst Du vielleicht, das brauche ich oder will ich gar nicht. Aber glaube mir, Social Media bietet dir damit eine fantastische Möglichkeit recht einfach und mit dem Budget deiner Wahl neue Kunden zu erreichen, Leser zu finden, ein größeres Publikum für deine Veranstaltungen wie Lesungen zu erreichen, dein neues Buch zu präsentieren oder sogar zu verkaufen und vieles mehr.

Doch Werbung bringt nur dann was, wenn Sie auch bei deinen Kunden ankommt. Und damit Du weißt, ob deine Werbung interessant ist, gibt es detaillierte Statistiken. Doch nicht nur für deine Werbeanzeigen, sondern für jedes Posting, jedes Bild, jedes Video, jeden Text den Du veröffentlichst, ja sogar wenn Du nur dein Profilbild änderst, kannst Du sehen, wie das bei deinen Followern ankommt. So weißt Du was interessant für deine Kunden ist und was nicht. Davon profitieren am Ende sowohl Du als auch deine Follower.

Was eine Facebook-Seite sonst noch kann

Des Weiteren ist eine Facebook-Seite etwas anders aufgebaut, als ein Facebook-Profil. Sie bietet dir erweiterte Einstellungsmöglichkeiten für deine Seite, noch mehr Möglichkeiten und Variationen bei deinen Postings und weitere wichtige Dinge wie eine angepasste Info-Seite die Du benötigst um alle rechtlich relevanten Informationen ordnungsgemäß auf deiner Seite zu platzieren.

Natürlich gibt es noch weitere Vorteile wie zum Beispiel das Einbinden von eigenen Tabs und Applikationen, aber da das für dich eher weniger relevant sein wird, gehe ich darauf nicht näher ein.

Du siehst es gibt viele Vorteile die für eine Facebook-Seite sprechen. Wenn Du dich also dafür entscheidest auf Facebook präsent zu sein, dann empfehle ich dir, unbedingt auch eine Facebook-Seite zu erstellen.

Eine Facebook-Seite bietet dir auch zusätzliche Sicherheit und Verwaltungsmöglichkeiten. Dadurch kannst Du zum Beispiel Profis mit der Verwaltung deiner Seite beauftragen, ohne dass Du dabei deine Accountinformationen weitergeben oder befürchten musst, dass ein zweiter auf deinem Account mehr tut als er soll und darf.

Was noch interessant ist, ist dass ihr Euch mit einem zweiten Facebook-Profil auf Eurer Facebook-Seite einklinken könnt.

Der Vorteil von zwei Accounts

Was heißt das genau? Facebook ist ein privates Unternehmen, das Euch eine Dienstleistung zur Verfügung stellt. Facebook kann dein Facebook-Profil jederzeit sperren oder sonst irgendwie ausschließen oder einschränken, weil Du vielleicht unwissentlich gegen eine Richtlinie verstoßen hast oder einfach weil es sich um einen Irrtum oder einen technischen Fehler handelt.

Dagegen ist man nie wirklich gefeit und deshalb schadet es bestimmt nicht ein zweites Facebook-Profil anzulegen und dieses ebenfalls bei deiner Facebook-Seite zu hinterlegen. Sollte mit einem Facebook-Profil mal etwas nicht stimmen, hast Du zumindest über ein zweites noch Zugriff auf deine Facebook-Seite.

Mir selbst ist das zwar auf Facebook noch nie passiert, aber ich kenne andere die schon mal ein solches Problem hatten. Auf Instagram ist mir aber tatsächlich etwas Ähnliches passiert.

Da auf Instagram Benutzernamen nur einmal vergeben werden, wollte ich mir als der Name meines Unternehmens feststand, gleich mal den Benutzernamen auf Instagram sichern und erstellte somit gleich einen Account mit diesem Namen.

Da mein Unternehmen jedoch noch nicht wirklich existierte, habe ich auf diesem Account auch noch nichts getan. Ich wollte nur, dass er einmal da ist und mir den Namen keiner wegschnappen kann, bis es soweit ist. Das war ca. einen guten Monat bevor ich wirklich vorhatte, auf Instagram aktiv zu werden.

Kurz und knapp: als ich dann nach ein paar Wochen loslegen wollte, war mein Account gesperrt worden. Ich weiß nicht genau warum, aber ich glaube aufgrund der Inaktivität wurde der Account als Fake eingestuft und gesperrt. Da Instagram in erster Instanz nicht wirklich einen Support hat, durfte ich mich mit computergenerierten Mails herumschlagen, als ich meinen Account wieder freischalten lassen wollte und der letzte Schritt zur Account-Freischaltung war mir dann doch zu blöd.

Falls dich interessiert, was ich hätte tun müssen: Ich sollte einen computergenerierten Code und ich glaube meinen Benutzernamen sowie echten Namen handschriftlich auf ein Blatt Papier schreiben, und dann ein Foto von mir machen, auf dem das Blatt mit den Informationen sowie meine Hände die das Blatt halten und mein Gesicht zu sehen ist. Das wäre die einzige Möglichkeit um meinen Account wieder freizuschalten.

Und wer weiß, ob der Account dann überhaupt freigeschaltet worden wäre, da es auf dem Account keine Fotos oder Infos gab, die sie hätten abgleichen können, um festzustellen ob ich auch die Person war, die ich behauptete zu sein.

Das habe ich dann gelassen und lieber einen neuen Account erstellt, wodurch ich natürlich selbst meinen Wunschnamen gesperrt hatte und dazu auch noch eine neue E-Mail Adresse brauchte, da die eigentliche E-Mail Adresse mit dem gesperrten Account verknüpft war und somit nicht für den neuen Account verwendet werden konnte. Das war der Moment in dem ich am liebsten mit meinem Kopf auf die Schreibtischplatte geknallt wäre.

Deshalb sage ich dir, Du weißt nie was passiert. Von einem Tag auf dem anderen hast Du plötzlich keinen Zugriff mehr. Das kann dir auch bei aktiven Accounts jederzeit auf jeder Plattform passieren. Deshalb ist es wichtig, dass Du dir mehrere Standbeine aufbaust. Doch dazu später im weiteren Verlauf der Blogserie mehr.

Das Facebook-Profil und die Facebook-Seite als Teamplayer

Facebook-Profil

Neben den soeben genannten Vorteilen, bietet dir eine Facebook-Seite die wichtige Möglichkeit privates und berufliches zu trennen.

Dabei kannst Du entweder ganz strikt sein und auf deinem Facebook-Profil dich so in Ruhe mit deinen echten Freunden und Verwandten verbinden. Dort kannst Du auch privatere Dinge teilen, denn deine gesamte Facebook-Community muss vielleicht nicht unbedingt wissen wo Du wohnst, wann Du auf Urlaub bist oder das lustige Foto von Tante Gertrauds Hochzeit sehen.

Überlege deshalb, mit wem möchtest Du Inhalte deines Facebook-Profils teilen und was möchtest Du dort zeigen? Welche Inhalte dürfen alle sehen und welche nur deine Freunde? Sind deine Facebook-Freunde Menschen die Du im wahren Leben kennst oder nicht?

Entscheide anhand dessen, welche Inhalte Du auf deinem Facebook-Profil zeigst. Wenn dein neues Buch erscheint, ist es natürlich nicht verboten, das auch auf deinem Facebook-Profil mitzuteilen. Ganz im Gegenteil. 😉

Facebook-Seite

Auf deiner Facebook-Seite konzentrierst Du dich dann komplett auf deine Leser und präsentierst dich öffentlich und professionell als AutorIn. Somit kannst Du dein Autorendasein ganz klar von dir als Privatperson trennen und musst keine Angst haben, zu persönliche Dinge der Öffentlichkeit preiszugeben.

Was für dich zu persönlich ist, entscheidest Du jedoch selbst. Wenn Du dich gerne vor der Kamera zeigst und dich selbst, deine Arbeit, deinen Schreibprozess, deine Autorenfreunde, dein Haustier als Schreihelfer oder dein Arbeitszimmer auf deiner Facebook-Seite präsentieren möchtest, ist das natürlich total okay.

Du kannst dich natürlich auch privat zeigen, das macht dich sympathisch und zeigt, dass Du ein echter Mensch bist. Achte jedoch darauf nur „private“ Dinge zu zeigen, die zumindest indirekt etwas mit deiner Arbeit als AutorIn zu tun haben und bei denen Du dich vor allem auch wohl fühlst, sie öffentlich deinen Lesern zu präsentieren.

Damit sind also weniger deine Urlaubsfotos gemeint (was natürlich ab und zu auch mal okay ist 🙂 ) sondern viel mehr Dinge die einen Bezug zu deinem Autorendasein haben wie: ein Foto von dir von einer Live-Lesung, Du am Schreibtisch, ein Foto deines Computers während Du gerade am Schreiben bist, ein Bild deines Schreibplans der über deinem Schreibtisch hängt, Du mit dem ersten Druckexemplar deines neuen Buches in der Hand usw.

Du siehst dein Facebook-Profil und deine Facebook-Seite können öffentlich komplett strikt voneinander getrennt sein oder doch irgendwie zusammengehören. Wenn Du auch auf deinem Facebook-Profil Freunde hast, die sich für deine Arbeit als AutorIn interessieren, empfehle ich dir diese laufend einzuladen, deine Facebook-Seite zu liken, um dort darüber auf dem Laufenden zu bleiben.

Wie Du vorgehst um dein Profil und deine Seite zu erstellen

Hier kannst Du dein Facebook-Profil erstellen:

https://www.facebook.com/

Gib einfach deine Daten bei „Erstelle ein neues Konto“ ein und klicke dann auf registrieren. Schon hast Du dein Facebook Profil. Um die Einrichtung des Profils kümmern wir uns im nächsten Blog-Beitrag.

Sobald Du dein Facebook-Profil erstellt hast, kannst Du auch gleich hier deine Facebook-Seite erstellen:

https://www.facebook.com/business/pages

Klicke hier einfach auf „Seite erstellen“ und wähle zwischen „Unternehmen oder Marke“ und „Gruppierung oder Person des öffentlichen Lebens“. Danach kannst Du den Namen deiner Seite und die Kategorie wählen in die Du hineinfällst. Egal für welche der beiden Möglichkeiten Du dich entscheidest, bei beiden kannst Du bei der Kategorie „Autor“ oder „Schriftsteller“ auswählen.

Bei der Facebook-Seite gibt es mehr Einrichtungsmöglichkeiten als wie beim Facebook-Profil. Auch diese sehen wir uns im nächsten Blog-Beitrag näher an. Also dranbleiben. 🙂

So finden dich deine Leser 1

1. Social Media Teil 1

Warum Du auf Social Media präsent sein solltest

Jeder kennt sie, jeder liebt sie? Ob man will oder nicht, um Facebook, Instagram und Co. kommt man heute fast nicht mehr herum.

Und wieso auch nicht – Social Media bietet dir eine einfache Möglichkeit um online präsent zu sein, Fans zu finden und sie auf dem Laufenden zu halten. Und dafür benötigst Du theoretisch weder Fachkenntnisse noch ein Budget.

Da heutzutage sehr viele Menschen Social Media nutzen, ist auch mit großer Wahrscheinlichkeit deine Zielgruppe dort anzutreffen. Und es gibt wohl kaum einen einfacheren Weg um sie auch zu erreichen.

Social Media ist somit ideal um dich und dein Buch schnell, einfach und kostenlos zu präsentieren.

Auf Social Media kannst Du dich als AutorIn präsentieren, deine Bücher unter die Leute bringen, dich und deine Werke bekannter machen, deine Leser über Events wie Lesungen informieren oder diese gleich online stattfinden lassen und vieles mehr.

Was Du jedoch auch beachten solltest

Da wir gerade bei dem schönen Wort theoretisch waren – so ganz ohne Fachwissen und Geld kommt man dann wahrscheinlich doch nicht aus.

Denn auch auf Social Media gibt es rechtliche Dinge zu beachten, vor allem wenn Du deinen Account kommerziell betreibst, also wenn Du eben Werbung für dich und dein Buch machen willst, das Du ja auch verkaufen möchtest.

Dinge wie Impressum, Datenschutz und andere rechtliche Bedingungen sind auch auf Social Media relevant und müssen beachtet werden.

Das Internet ist schnelllebig, was für Social Media einerseits bedeutet, es kann ein wahrer Zeitfresser werden und der Tag wird vermutlich irgendwann kommen an dem deine gewählte Social Media Plattform an Relevanz veliert und deine Abonnenten sich dort nicht mehr rumtreiben.

Und gerade wenn Du mit so wenig Budget wie möglich arbeiten willst oder musst, heißt es geduldig sein. Du kommst auf Social Media zwar ganz ohne Geld aus, hin und wieder kann es jedoch sehr hilfreich sein, ein bisschen etwas in die Hand zu nehmen, um mehr Menschen zu erreichen.

Im Großen und Ganzen überwiegen die Vorteile jedoch ganz klar die Nachteile, denn mit ein bisschen Organisation und Zielstrebigkeit lassen sich die Nachteile mehr oder weniger komplett ausmerzen. 🙂 Im Laufe dieser Blogreihe erkläre ich dir auch wie.

Die relevantesten Social Media Plattformen

Die wohl beliebtesten Plattformen und für dich am interessantesten, sind wohl Facebook und Instagram. Aber auch Twitter, Youtube, Xing, LinkedIn oder Pinterest können für dich interessant sein.

Facebook eignet sich gut, wenn Du gerne Bilder, kurze Videos und Texte posten und diese auch zu deiner Website, deinem Buch auf Amazon, einem Blogartikel oder sonst etwas verlinken möchtest. Facebook ist aktuell auch die meistgenutzte Plattform im deutschsprachigen Raum und deine Zielgruppe ist deshalb mit hoher Wahrscheinlichkeit auch auf Facebook anzutreffen.

Bei Instagram gestaltet sich das mit dem Verlinken schon schwieriger und ist deshalb dafür nicht besonders geeignet. Instagram setzt auf schöne Bilder, hat im Vergleich auch eine breitgefächerte Zielgruppe und ist vor allem auch im Jugend-Bereich immer stärker im Kommen. Überlege dir auf Instagram wie Du schöne Bilder fotografierst oder erstellst und welche visuellen Darstellungen Du nutzen kannst.

Bei Instagram und bei Twitter noch mehr, ist auch zu beachten, dass die Zeichenanzahl beim Text relativ stark begrenzt ist. Im Gegensatz zu Facebook, das über 60.000 Zeichen pro Posting zulässt, liegt Instagram bei nur 2.200 und Twitter bei sogar nur 280 pro Tweet nach aktuellem Stand. Wenn Du also viel und gerne schreibst, ist Twitter nicht unbedingt die Plattform deiner Wahl. Dafür ist sie sehr kommunikativ und eignet sich hervorragend, wenn Du dich oft aber kurz bei deinen Fans melden möchtest.

Kennst Du dich beim Videodreh und -schnitt aus und stellst Du dich gerne vor die Kamera ist auch Youtube ein interessantes Medium für dich. YouTube ist aktuell stark gefragt, hat eine breitgefächerte Zielgruppe und bietet durch Videos eine ganz andere Art von Kreativität. Beachte jedoch, dass Videos meist viel aufwändiger in Bezug auf Technik und Zeit sind, als einfache Postings und oft ein gewisses Equipment erfordern um professionell zu wirken und qualitativ mithalten zu können.

Wenn Du dich eher im B2B Bereich (Business to Business) also geschäftlich rumtreiben und keine Endkonsumenten erreichen möchtest, sind sowohl LinkedIn als auch das deutsche Equivalent Xing eine gute Möglichkeit um Business Kontakte zu knüpfen.

Auch wenn es kein Social Media Kanal ist, kann unter Umständen auch Pinterest interessant sein, wenn Du zum Beispiel einen Blog hast. Pinterest ist wie Google eine Art Suchmaschine, spezialisiert sich hierbei jedoch rein auf Bilder und dient zum Entdecken von kreativen Ideen. Pinterest ist deshalb keine kommunikative Plattform sondern hierbei wird ein Bild „angepinnt“ also veröffentlicht und mit einem Link zu einer Anleitung, einem Video, einem Blogartikel, etc. versehen. Pinterest ist aktuell immer stärker im Kommen und verspricht deshalb ein immer interessanteres Medium zu werden.

Natürlich gibt es noch weitere Plattformen, aber diese sind aktuell die gängigsten, die sich für dich wahrscheinlich sehr gut eignen werden.

Natürlich musst Du nicht auf allen Social Media Kanälen vertreten sein. Das würde auch viel zu viel Zeit in Anspruch nehmen. Ich empfehle dir eine oder zwei Plattformen, die für dich am vielversprechendsten sind, herauszupicken. Suche dir Plattformen die dir sympatisch sind und überlege dir dabei vor allem auch, ob sich deine Zielgruppe überhaupt auf der jeweiligen Plattform rumtreibt.

Wie geht es weiter

Egal wie viele Kanäle du betreibst und für welche Du dich entscheidest, das A und O ist: regelmäßig etwas veröffentlichen.

Regelmäßig muss jedoch nicht „ständig“ heißen. Setze bei deinen Postings auf Qualität statt Quantität.

In den nächsten Beiträgen dieser Serie widmen wir uns speziell den beiden Plattformen Facebook und Instagram. Mit diesen beiden Plattformen habe ich persönlich Erfahrung und denke, dass sie für dich als AutorIn sehr vielversprechend sind.

Im nächsten Blogartikel starten wir deshalb mit dem Thema Facebook und ich erkläre dir, warum Du unbedingt ein Facebook-Profil und eine Facebook-Seite haben solltest. Was ist da überhaupt der Unterschied, fragst Du dich? Das klären wir im nächsten Blogbeitrag also bleib dran. 🙂

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